Zu den historischen Hinterlassenschaften der DDR zählen die Filme
der DEFA. Nach langen Verhandlungen wurde 1999 in Berlin die
die DEFA-Stiftung inauguriert, die DEFA-Filme haben damit
den Rang eines 'nationalen Kulturerbes' erhalten.
Worin genau besteht die Bedeutsamkeit dieses Erbes ? Was zeigen
eigentlich die Bilder des Staatsmediums ?
Die Beiträge dieses Bandes schreiten den durch diese Fragen markierten weiten Horizont des Verstehens ab.
Aus dem Inhalt:
Peter Zimmermann: Im Winde klirren die Fahnen; Dokumentarfilme
und Reportagen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland im kalten
Krieg und zur Zeit der Wiedervereinigung -
Dieter Wiedemann: Der DEFA-Spielfilm für Jugendliche und der Jugend-
film in der Bundesrepublik Deutschland; jugendkulturelle Treffpunkte
im Systemvergleich -
Gebhard Moldenhauer: Filme der DEFA als 'Heimatfilme'? -
Helmut Freiwald: 'Die besten Jahre'; die neue Heimat des
Ernst Machner -
Klaus Finke: Utopie und Heimat; Peter Kahanes Film 'Die Architekten'
Wolfgang Klaus: Die DEFA-STIFTUNG und der Umgang mit DEFA-Film -
Rüdiger Steinmetz: DDR-Wirklichkeit im Film -
Irmgard Wildharm: Der Quellenwert von Filmen für die doppelte
deutsche Nachkriegsgeschichte -
Klaus Finke: DEFA-Film als 'nationales Kulturerbe'? -
Massimo Locatelli: Geister von Babelsberg -
Forschungsergebnisse zur DEFA:
Xavier Carpentier-Tanguy: Die Maske und der Spiegel; zum XI.Plenum
der SED 1965 -
Peter Stettner: Der deutsch-deutsche Filmaustausch in der
Nachkriegszeit (1947 - 1951)
Die Autoren