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DREI MAL AUF ANFANG
Fernsehunterhaltung in Deutschland
DREI MAL AUF ANFANG Herausgegeben von
Wolfgang Mühl-Benninghaus
380 Seiten, 86 Abb., DIN A5, 2006

ISBN 3-89158-425-3

EURO 25,- (D)

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Am 22. März 1935 begann in Berlin weltweit der erste regelmäßige Programmbetrieb eines Fernsehsenders.
Die 70. Wiederkehr dieses Datums bildete den Anlass, um über die Anfänge des Fernsehens im Dritten Reich, in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland nachzudenken und Zeitzeugen, die sich als aktiv Gestaltende oder als Rezipienten an diesem Prozess beteiligt haben, zu befragen.
Der Untersuchungszeitraum endet Mitte der 60er Jahre, da sich im
'Westen' das ZDF etablierte und in der DDR endgültig der gesamt-
deutsche Anspruch in den Unterhaltungssendungen aufgegeben wurde.
Im Zentrum des Buches stehen unterschiedliche Blickwinkel auf die frühe Unterhaltung, die bisher in allen fernsehgeschichtlichen Betrachtungen, im deutlichen Unterschied etwa zur Kultur/Bildung, der Publizistik und dem Fernsehspiel/-film, 'unterbelichtet' geblieben sind.
Durch die Parallelität der Entwicklungsdarstellungen in der ARD und im DFF kann der Leser die Parallelwelten von Unterhaltungsangeboten in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nachvollziehen.
Die wissenschaftlichen Aussagen werden durch die zugeordneten Zeitzeugeninterviews ergänzt, bestätigt oder auch relativiert.

Aus dem Inhalt:

Ulrich Thiele
Geleitwort

Wolfgang Mühl-Benninghaus
Vorwort

Antje Budde
Bunt, gemischt, braun: Fernsehen und Unterhaltung im Dritten Reich
und Interviews mit: Heinz Riek, Knut Hickethier, Lothar Mikos,
Fritz Roeder, Peter Bosse, Ingeborg Prenzel, Ruth Frisch,
Dietmar Seiffert, Andrea Brunnen-Wagenführ und Horst Sauer

Gerd Hallenberger
Graue Tage, Bunte Abende. Wege zur Fernsehshow
und Interviews mit:
Paul Kuhn, Maria Mucke-Grünefeldt und Margot Ebert

Nicola Hochkeppel
Magazine auf Sendung
und Interviews mit:
Maria Kühne, Herbert Köfer und Volker Kühn

Dieter Wiedemann
Der Unterhaltungswert der sozialistischen Erziehung
Notizen zur Unterhaltsamkeit in der Frühzeit des Kinderfernsehens
in der DDR
und Interview mit: Peter Bosse

Stefan Krüger und Alexandra Pfeil-Schneider
'Gute Unterhaltung' - aber nicht für die Jugend
Frühe Formen der Fernsehunterhaltung für Jugendliche in der
Bundesrepublik Deutschland und der DDR (1952 - 1965)
und Interview mit: Chris Howland

Harald Keller
Talentschuppen und Kulturhäuser. Wie das Fernsehen dem
Nachwuchs entgegenkam
und Interview mit: Dieter Pröttel

Gerhard Hallenberger
Spiele in Grenzen. Frühe Spiel- und Rateshows in der
Bundesrepublik Deutschland und der DDR
und Interviews mit: Hanna Christian-Janowitz
und Günter Steinbacher

Lutz Warnicke
'Ein Wort dem Sport'
Zum Spannungsverhältnis der Sportberichterstattung im deutschen Fernsehen zwischen Information und Unterhaltung
und Interview mit: Kurt Meinicke

Personenregister

Die Autoren