Mediennutzung und Medien-
kompetenz von Mädchen und
Jungen sowie medienpädagogische
Handlungsmöglichkeiten
Schriftenreihe Medienforschung
der LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 58
Renate Luca und
Stefan Aufenanger,
unter Mitarbeit von Petra Grell
268 S., 33 Abb./Tab., DIN A5, 2007
Mädchen und Jungen nutzen Medien - und insbesondere die
digitalen Medien - unterschiedlich.
Jungen nutzen in ihrer Freizeit lieber den PC, Mädchen nehmen eher
ein Buch zur Hand, auch wenn das Fernsehen Lieblingsmedium beider
Geschlechter ist.
Mädchen sehen lieber Daily Soaps, die Vorlieben der Jungen liegen bei
Sportsendungen, Actionserien und -cartoons.
Dieser Band präsentiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die
unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten und -kompetenzen und
ermöglicht Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz, um den
geschlechterspezifischen Fähigkeiten und Defiziten besser gerecht zu
werden.
Theoretische Befunde und Praxisbeispiele werden kontrastiert, um
Bedarf für die Medienkompetenzforschung und -förderung ableiten zu
können.
Aus dem Inhalt:
Prof.Dr. Norbert Schneider und Frauke Gerlach Vorwort
Einleitung
Medienkompetenz: Stand der Diskussion Ausgangslage - Gesellschaftlicher Diskurs - Medienpädagogischer
Diskurs - Inhaltliche Differenzierung von Medienkompetenz -
Alters- und entwicklungsspezifische Differenzierung von Medien-
kompetenz - Neuere Konzepte von Medienkompetenz -
Exkurs: Internationale Debatte
Theoretische und systematische Aspekte von
Mediensozialisation Begriffsbestimmungen und Grundfragen - Systematische Ansätze -
Wie entwickeln sich Kompetenzen im Verlauf der Sozialisation ?
Geschlecht/Geschlechter
Geschlechterspezifische Mediennutzung:
Quantitative Aspekte Einführung - Medienutzung Fernsehen, Computer und Internet, Radio
und Tonträger, Printmedien, Handy - Zusammenfassung/Fazit
Qualitative Studien zur Mediennutzung von Mädchen
und Jungen Medienbezogene Einstellung, Interesse und Motivation -
Computer- und Interneterfahrung von Mädchen und Jungen -
Entwicklung geschlechtsspezifischer Präferenz bei der
Medienrezeption
Geschlechterspezifische Kompetenzen im Umgang
mit Medien
Recherche zu Projekten geschlechterspezifischer
Medienkompetenzförderung
Ergebnisse der Interviews mit Expertinnen und
Experten