Die Studie setzt sich mit den Radioangeboten in Form und Inhalt auseinander und untersucht deren Wahrnehmung, Verarbeitung und Bewertung durch Kinder und Jugendliche.
Nach einer Klärung der unterschiedlichen Einflüsse von Musik und Sprache in Radiobeiträgen konzentriert sich die Untersuchung auf verbale Gewalt.
In einem ersten empirischen Schritt werden ausgewählte Radiosendungen inhaltsanalytisch auf ihre Arbeit an verbaler Gewalt untersucht.
Die folgende Rezeptionsanalyse gliedert sich in zwei Teile.
Im ersten Teil werden in Gruppendiskussionen und Einzelinterviews die Wahrnehmung und Bewertung von verbalen Gewaltangeboten im Hörfunk betrachtet.
Im zweiten Teil wird mit dem methodischen Instrument der Radiowerkstatt, das die aktive Umsetzung der individuellen Vorstellung von Hörfunk und seinen Inhalten ermöglicht, die Verarbeitung von verbalen Gewaltangeboten des Hörfunks eruiert.
In der Zusammenschau der Ergebnisse wird deutlich, dass das Radio für Heranwachsende ein zwar nicht bewusst aber intensiv genutztes Medium ist. Seine Einflüsse sind nicht als gering einzuschätzen, da die Heranwachsenden diesen Hörfunkprogrammen Orientierungen für ihr Sprech- und Sozialverhalten entnehmen.
Aus dem Inhalt:
Vorwort - Einleitung - Konzeption der Studie
Radio als Gegenstand der Forschung: Und wo bleibt der Rezipient?
Einflüsse auditiver Inhalte - Was ist bekannt?
Schlussfolgerungen
Gewalt im Radio: Der Gewaltbegriff der Untersuchung
Methodisches Vorgehen
Die Ergebnisse
Der Zusammenhang von Bild und Ton bei Gewaltdarstellungen im Fernsehen
Wahrnehmung, Bewertung und Verarbeitung auditiver Gewalt:
Methodisches Vorgehen
Die Ergebnisse
Zusammenfassung und Folgerungen:
Die zusammengefassten Ergebnisse
Die Folgerungen
Anhang: Abbildungen, Kodieranweisungen zur Programmanalyse, Alalysebögen,
Leitfaden Gruppendiskussion, Protokoll zur Gruppendiskussion, Leitfaden Einzelinterview,
Protokoll zum Einzelinterview, Beschreibung des Sequenzbandes