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Handbuch International
Media Studies
Handbuch International 
Media Studies
Edition International
Media Studies IMS
DW-AKADEMIE (Hrsg.)
IMS-Band 1 herausgegeben von
Christoph Schmidt und
Bernd-Peter Arnold
272 Seiten, 18 Abb./Tab.,
DIN A5, 2011

ISBN 978-3-89158-543-6

EURO 18,- (D)

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Unabhängige Medien sind die Voraussetzung für eine demokratische,
freiheitliche und menschenrechtsorientierte Staatsordnung.
Für die Etablierung und das Funktionieren von freien Mediensystemen
sind Journalisten unabdingbar, die ihre Verantwortung als kritische
Beobachter und Berichterstatter wahrnehmen können. Dies ist nur
dann gewährleistet, wenn sie professionell ausgebildet sind und
sich der journalistischen Berufsethik verpflichtet fühlen.
In diesem Handbuch werden die Spannungsfelder zwischen Medien,
Politik und Gesellschaft dargestellt, indem die Bedeutung, die
Veränderungen und die Herausforderungen für das Berufsbild des
Journalisten in der heutigen Zeit aus verschiedenen Perspektiven
analysiert und diskutiert werden.
Ferner erläutern die Autoren ausführlich die Stilformen des journa-
listischen Handwerks.
Die vorliegende Publikation ist ein wissenschaftlich fundiertes und
gleichzeitig praxisnahes Grundlagenwerk für Studierende und
Praktiker des Journalismus, der Kommunikationswissenschaften
und angrenzender Wissenschaftsfelder, die einen internationalen
Fokus verfolgen.
Mit diesem ersten Band ihrer neuen Schriftenreihe dokumentiert die
DW-AKADEMIE - das internationale Zentrum der Deutschen Welle
für journalistische Aus- und Fortbildung - den Anspruch, einem inter-
nationalen Leserkreis fundiertes Fachwissen zu vermitteln.

Aus dem Inhalt:

Christoph Schmidt und Bernd-Peter Arnold
Vorwort

Bernd-Peter Arnold
Medien, Politik und Gesellschaft

Rolf Mützenich
Spannungsfeld Medien und Politik: Ansichten und Beobachtungen
eines Bundestagsabgeordneten

Christoph Schmidt
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Bundesrepublik Deutschland
im Spannungsfeld einer transformierenden Medienlandschaft

Saskia-Valeska Bruckner
Journalistische Ethik in der internationalen Berichterstattung

Karla Sponar
Besser verbunden? Botschaften aus der globalisierten
Medienlandschaft

Christoph Schmidt
Interdependenzen zwischen Medien und Entwicklung

Bernd-Peter Arnold
Definition und Funktionen des Journalismus: Journalistische
Berichterstattungsmodelle

Ute Schaeffer
Journalistisches Arbeiten im konvergenten Markt

Adelheid Feilcke
Auslandsrundfunk – International Broadcasting

Almuth Schellpepper
Recherchequalität bestimmt journalistische Transparenz

Bernd-Peter Arnold
Nachrichten: Schlüssel zu aller Information - Nachrichtliche Formen

Irene Quaile-Kersken
What´s the story ?– Journalismus jenseits der Nachrichten

Grahame Lucas
Kommentar, Glosse und Leitartikel: Ein Blick in die Geschichte
der Meinungsbeiträge

Bernd-Peter Arnold
Dialogische Formen

Thorsten Karg
Online-Journalismus

Die Autoren:

Prof. Bernd-Peter Arnold war bereits während seines Studiums
der Rechtswissenschaften in Berlin und Mainz (1959 – 1965) als
Reporter und Redakteur für den Hörfunk des Hessischen Rundfunks
tätig, bevor 1965 eine Festanstellung als Nachrichtenredakteur
erfolgte. Im Folgejahr wurde er zum Persönlichen Referenten des
Intendanten des HR sowie zum Leiter der Intendanz und 1971 zum
Nachrichtenchef des HR berufen.
Zwischen 1989 und 2001 stand Bernd-Peter Arnold dem 'News
Committee' der Europäischen Rundfunkunion als Präsident vor.
Von 1999 bis 2004 war er Vizepräsident des 'Radio Committee'
der EBU.
Seit 1981 arbeitet Bernd-Peter Arnold als Lehrbeauftragter am
Institut für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.
Im Jahre 2007 wurde er zum Honorarprofessor bestellt.

Dr. Saskia-Valeska Bruckner studierte Medien- und Kommu-
nikationswissenschaften, Publizistik, Politikwissenschaft und Kultur-
management.
Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung als Redakteurin und Presse-
sprecherin in der Unternehmenskommunikation.
Nach ihrem Volontariat an der Akademie für Publizistik und bei
BASF SE war sie dort als Pressesprecherin für Personal und Wissen-
schaftskommunikation tätig.
Seit Juli 2009 betreut sie als Dozentin im Masterstudiengang
International Media Studies in der DW-AKADEMIE die Themen Medien,
Politik und Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften
sowie Empirische Methoden.

Adelheid Feilcke, Leiterin des Bereichs Internationale
Beziehungen der Deutschen Welle, arbeitete über 25 Jahre als
Journalistin. Zunächst war sie als Redakteurin und Reporterin einer
Regionalzeitung an der deutsch-dänischen Grenze tätig, anschließend
erstellte sie politische, kulturelle und Musik-Programme für regionale
und nationale Radioanbieter, unter anderem für den WDR und für
Deutschlandradio.
1992 begann sie ihre Arbeit bei der Deutschen Welle, wo sie die
albanische Redaktion gründete und leitete.
Durch ihre Rolle als Berichterstatterin während der Kriege in Südost-
europa entwickelte sie eine Expertise im Bereich der Krisen- und
Friedensberichterstattung.
Seit 1995 arbeitet sie auch als Trainerin der DW-AKADEMIE im
Bereich Radio.

Thorsten Karg arbeitete schon während seines Studiums der
Publizistik, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte als Nachrichten-
redakteur, Reporter und Moderator für verschiedene Radiosender.
Bei der Deutschen Welle ist er seit 1992 tätig, zuerst als Volontär,
dann als Redakteur im deutschen und im englischen Hörfunk-
programm.
Zwei Jahre leitete er die englische Abteilung von DW-WORLD.DE
und arbeitete in dieser Zeit bereits als Trainer.
Bei der DW-AKADEMIE ist er Projektmanager im Bereich Asien und
Spezialist für Online- und Radiojournalismus. Er betreut im Master-
programm International Media Studies das Medienprojekt
Online/Multimedia.

Grahame Lucas ist seit Januar 2007 Leiter der Südasien-
Redaktion der Deutschen Welle. In dieser Funktion ist er für die
Programme, Internetseiten und Videoadaptionen der DW in Bengali,
Hindi, Urdu und Englisch für Asien verantwortlich.
Zum Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland kam er 1983.
Grahame Lucas wurde in den folgenden Jahren DW-Korrespondent
in Bonn und Brüssel, bevor er im Jahre 2001 als stellvertretender
Leiter des Englischen Programms und Chef der Abteilungen Nach-
richten und Aktuelles in die Zentrale zurückkehrte.
In den letzten Jahren hat sich Grahame Lucas zunehmend auf die
journalistische Ausbildung fokussiert, mit dem Ziel, sein Wissen –
insbesondere an Nachwuchsjournalisten – weiterzugeben.
Er hat in Deutschland sowie in Asien zahlreiche Workshops zu den
Themen Theorie und Praxis des Journalismus durchgeführt.
Seit einigen Jahren leitet Grahame Lucas eine abteilungsüber-
greifende Arbeitsgruppe, die 2006 das erste Journalistenhandbuch
der Deutschen Welle entwickelt hat.

Dr. Rolf Mützenich absolvierte ein Studium der Politik-
wissenschaft, Geschichte und der Wirtschaftswissenschaft.
Nach seiner Promotion trat er als Referent in den Dienst des
Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes
NRW ein.
Ab 1993 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der SPD-
Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen tätig, bis er 1998
als Leiter des Referates 'Grundsatzfragen der Landessozialpolitik'
in das nordrhein-westfälische Sozialministerium zurückkehrte.
Von 2001 bis 2002 war er Leiter des Büros des Präsidenten des
nordrhein-westfälischen Landtages. Seit Okober 2002 ist er Mitglied
des Deutschen Bundestages.

Dr. Irene Quaile-Kersken studierte Germanistik an der
Universität St. Andrews in Schottland, mit Auslandssemestern in
Erlangen und Köln.
Nach einer Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete
sie als freie Journalistin für öffentlich-rechtliche Hörfunkanstalten in
Großbritannien, Deutschland und Australien.
1992 nahm sie eine Festanstellung als Redakteurin beim Deutschland-
funk an.
Seit 1993 ist sie für die Deutsche Welle tätig. Zunächst übernahm sie
die Leitung der Europa-Englisch-Redaktion. 1996 bis 2008 leitete sie
die Feature- und Magazinredaktion des Englischen Programms.
Ihre Sendungen wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. von den
New York Radio Festivals und der UNO.
Heute ist sie in der Zentralen Programmredaktion der DW als
Umweltkorrespondentin tätig und hält Gastvorträge und Feature-
Workshops an Universitäten in Deutschland und Australien.

Ute Schaeffer begann ihre journalistische Laufbahn als freie
Journalistin für Printmedien und Hörfunk, bevor sie 1995 ihre Tätigkeit
bei der Deutschen Welle aufnahm.
Nach Führungspositionen im Bereich der Osteuropa-Programme
übernahm sie 2005 die Leitung der Afrika/Nahost-Programme des
Deutschen Auslandsrundfunks.
Schwerpunkte ihrer journalistischen Berichterstattung sind die
europäische und deutsche Afrikapolitik, Themen der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit sowie zur politischen, wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Entwicklung in Afrika.

Almuth Schellpeper studierte an der Eberhard Karls Universität
in Tübingen, wo sie einen Master in Medienwissenschaft absolvierte.
Nachdem sie ein Volontariat beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart
abgeschlossen hatte, arbeitete sie als freie Journalistin für verschie-
dene öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland.
Seit Juni 2009 ist sie Lehrbeauftragte des Masterprogramms
International Media Studies der DW-AKADEMIE Bonn.
Ihre Schwerpunkte liegen auf den Themen Medienbildung und
-training, journalistische Recherche und Medienpraxisprojekte im
Bereich Video, Audio, Online/Multimedia und Print.

Prof. Dr. Christoph Schmidt studierte Wirtschaftswissen-
schaften an der Universität in Siegen und promovierte an der
Universität zu Köln.
Bei der Phillips AG in Frankfurt arbeitete er als Marketingmanager
und war danach für zahlreiche Unternehmen als Berater und
Führungskraft tätig.
1995 wechselte Schmidt zur Deutschen Welle und ist seitdem in
unterschiedlichen Führungspositionen tätig.
Seit 2006 ist er Wissenschaftlicher Leiter und Verwaltungsleiter
der DW-AKADEMIE; seit Anfang 2000 ist Christoph Schmidt als
Gastdozent und Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen
im In- und Ausland tätig.
Im Februar 2010 wurde er von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
zum Honorarprofessor bestellt.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Internationaler Mediensysteme und im Personalmanagement.
Schmidt lehrt u. a. in den Themenfeldern International Media Studies,
Allgemeine Medienwirtschaft, Unternehmensführung, Organisation
und Human Resource Management.

Dr. Karla Sponar ist crossmediale Journalistin mit insgesamt
mehr als 15 Jahren Praxis.
Sie berichtete regelmäßig seit ihrer Studienzeit vor allem für
verschiedene ARD-Radioredaktionen, lehrte nach dem Studium
der Slawistik und Publizistik an der Universität (1991) und
promovierte 1995.
Für eine Hörbuch-Aktion zugunsten von Kinderrechten erhielt sie
2005 den 'Deutschen Schallplattenpreis'.
Von 2006 bis 2008 leitete sie das Regionalprogramm 'Medien und
Demokratie in Lateinamerika' der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Sponar lehrt im Masterprogramm International Media Studies in
der Veranstaltung Politik und Medien.