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Medienordnung und Bundesstaat
Zur Medienpolitik der CDU in der Konstituierungsphase der Bundesrepublik Deutschland 1949 – 1969
Medienordnung und Bundesstaat Robert Grünewald
340 Seiten, DIN A5, 2005

ISBN 3-89158-405-9

EURO 25,- (D)

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Detailliert und facettenreich werden grundlegende Aspekte der
Medienpolitik der Nachkriegszeit und das Verhältnis von Presse
und Rundfunk zum Staat beleuchtet.
Über die Medienpolitik hinaus vermittelt der Autor interessante
Einblicke in die Konstituierung des Staatswesens nach dem
Zweiten Weltkrieg.
Unter Heranziehung kommunikationswissenschaftlich relevanter,
aber bislang noch nicht ausgewerteter Quellen des CDU-Archivs, werden die Medienordnungsentwürfe - vor allem in ihrer unitarischen Ausprägung – skizziert, wie sie der Partei damals mehr oder weniger vorschwebten, so dass ein plastisches Bild der Medienpolitik jener
Zeit entsteht.
Das Resultat der Untersuchung bleibt keineswegs nur im Historischen verhaftet, sondern zeigt auch Reflektionsmöglichkeiten für die heutige Medienpolitik auf.

Aus dem Inhalt:

Geleitwort
von Prof. Dieter Weirich

Einleitung
Fragestellung und Aktualität des Problems
Begriffserklärung: Unitarismus und Föderalismus in der
politik- und kommunikationswissenschaftlichen Diskussion
Unitarismus, Föderalismus, Bundesstaat und die Position
der CDU
Unitarische Medienordnung als medienpolitisches Konzept
Probleme der Medienpolitik im Spannungsfeld zwischen
Kommunikationsfreiheit und staatlicher Aufgabenwahrnehmung
Analyse der CDU-Medienpolitik: Arbeitsansatz, Methode
und Gliederung
Literaturlage/Quellenlage

Unitarismus und Föderalismus als Ordnungsalternativen
massenmedialer Kommunikation

Bedingungsfaktor föderaler und unitarischer Medienorganisation
Föderale Medienordnung in Deutschland: Grundzüge und aktuelle Probleme
Grundzüge und Probleme unitarischer Medienordnungen

Zum Verhältnis von Medienordnung, Bundesstaat und
Parteien

Medienordnung und bundesstaatliche Interessen
Medienordnung und Probleme der Interessenwahrnehmung
durch politische Parteien

Zur Rolle der Medienpolitik in der Bundes-CDU
Der Stellenwert der Medienpolitik im politischen Themenkatalog der Partei
Die Rolle der Medienpolitik in Gremien, Organen und Programmen der Partei
Die Kommunikationssituation des Bundes als Ansatzpunkt medienpolitischer Initiativen der CDU-Bundespartei

Die Einwirkung der Bundes-CDU auf die
Medienordnung in der Bundesrepublik Deutschland

Die Haltung in der Frage der Medienregelungskompetenz
Funktionserwartungen an den Bundesstaat als Akteur der
Medienpolitik
Die Einwirkung auf die äußere Ordnung des Mediensystems:
nationaler Kommunikationsraum als Organisationsprinzip
Ordnungsvorstellungen zur inneren Medienorganisation
Die politische Einwirkung auf die Entwicklung der Mediennormen

Fazit: Medienföderalismus und Verhältnis Staat – Medien
Föderalismusorientierte CDU-Medienpolitik als Resultat
unitarischer Ordnungsversuche
Nachwort: Paradigmenwechsel im Verhältnis Staat – Medien ?

Anhang
Literaturverzeichnis
Register

Der Autor
Dr. phil. Robert Grünewald, Studium Publizistik, Politikwissenschaft und
Englische Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Zur Zeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin.