Medienrelevante verwandte Märkte
in der rundfunkrechtlichen
Konzentrationskontrolle
Auswahl, Messung und Bewertung Dokumentation des Symposiums
der Kommission zur Ermittlung
der Konzentration im Medienbereich (KEK)
vom Oktober 2005 in Potsdam
Das Symposium 'Medienrelevante verwandte Märkte in der
rundfunkrechtlichen Konzentrationskontrolle - Auswahl, Messung
und Bewertung' veranstaltete die KEK im Oktober 2005 in Potsdam.
Ausgangspunkt des wissenschaftlichen Fachgesprächs war die
Vorschrift des § 26 Rundfunkstaatsvertrag (RStV), die es einem
Unternehmen erlaubt, selbst oder durch ihm zurechenbare Unter-
nehmen bundesweit im Fernsehen eine unbegrenzte Anzahl von
Programmen zu veranstalten, solange es dadurch keine vorherr-
schende Meinungsmacht erlangt.
Panel I des Symposiums beschäftigte sich mit der Thematik, inwie-
weit die in § 26 Abs. 2 RStV angesprochenen medienrelevanten
verwandten Märkte bei der Anwendung des Zuschaueranteilsmodells
einbezogen werden dürfen.
Panel II erörterte die Frage: Sind Publikumskontakte geeignet, um
Meinungseinfluss festzustellen und vorherrschende Meinungsmacht
zu beurteilen? Gibt es Alternativen?
Das der Diskussion zugrunde liegende kommunikationswissen-
schaftliche Gutachten von Prof. Dr. Uwe Hasebrink ist in dieser
Dokumentation ebenso veröffentlicht wie die Antworten auf eine
öffentliche Befragung der KEK zu diesem Thema, die das Ziel
hatte, einen Überblick über die Meinungen der verschiedenen
mit den Medien befassten Interessengruppen zu schaffen.
Aus dem Inhalt:
Vorwort
Prof. Dr. Dieter Dörr, Vorsitzender der KEK Begrüßung
Panel I: Einbeziehung medienrelevanter verwandter Märkte bei
der Anwendung des Zuschaueranteilsmodells Moderation: Prof. Dr. Peter M. Huber, Mitglied der KEK
Prof. Dr. Hubertus Gersdorf Universität Rostock
Prof. Dr. Karl-E. Hain Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. Bernd Holznagel Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Prof. Dr. Hanns Prütting Universität zu Köln
Panel II: Sind Publikumskontakte geeignet, um Meinungseinfluss
festzustellen und vorherrschende Meinungsmacht zu beurteilen?
Gibt es Alternativen? Moderation: Prof. Dr. K. Peter Mailänder, Mitglied der KEK
Prof. Dr. Uwe Hasebrink Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg
Horst Röper Formatt-Institut, Dortmund
Alexander Scheuer Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), Saarbrücken
Prof. Dr. Wolfgang Seufert Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Dieter Dörr Schlusswort
Anhang
Hans-Bredow-Institut: Kommunikationswissenschaftliches
Gutachten für die Kommission zur Ermittlung der
Konzentration im Fernsehbereich (KEK)
Antworten zur öffentlichen Befragung zur Berücksichtigung
medienrelevanter verwandter Märkte im Rahmen der medien-
konzentrationsrechtlichen Prüfung (§ 26 Abs. 2 Satz 2, 2.
Alternative RStV) von:
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
der Bundesrepublik Deutschland (ARD),
Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) und
Verband Privater Rundfunkanbieter Baden-Württemberg e.V.,
Axel Springer AG
Gutachten des Instituts für Informations-, Telekommunikations-
und Medienrecht (Prof. Dr. Bernd Holznagel)
Gutachten des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemein-
schaftsgütern (Prof. Dr. Christoph Engel),
Bundeskartellamt,
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV),
Bündnis 90/Die Grünen
Bundesarbeitsgemeinschaft Medien, Grietje Bettin MdB,
Constantin Film AG,
Deutscher Journalisten-Verband (DJV),
Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK),
FORMATT-Institut,
Gruner + Jahr AG & Co KG,
Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR),
Universität Dortmund, Prof. Dr. Jürgen Heinrich,
Kabel Deutschland GmbH,
Universität Rostock, Prof. Dr. Hubertus Gersdorf,
Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha,
Universität Jena, Prof. Dr. Wolfgang Seufert,
Universität Bamberg, Prof. Dr. Rudolf Stöber,
TU Dresden, Prof. Dr. Wolfgang Donsbach,
Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK),
Medienladen e.V.,
Universität Hohenheim, Prof. Dr. Michael Schenk,
Monopolkommission,
ndF neue deutsche Filmgesellschaft mbH,
OMD Germany,
Freie Universität Berlin, Prof. Dr. Gernot Wersig,
Universität Mainz, Prof. Dr. Karl-E. Hain,
T-Online International AG,
Universal Studios Networks GmbH,
ver.di Bundesvorstand,
Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ),
Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT),
Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF).