Schriftenreihe Medienforschung der
LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 68
Jürgen Fritz und Wiebke Rohde
140 Seiten, DIN A5, 2011
Die Fallstudien in diesem Band wurden auf der Grundlage von aus-
führlichen Interviews mit Computerspielern erstellt.
Sie ermöglichen es, mit den Spielern ins Spiel zu kommen und sie
besser zu verstehen: Ihre Motivationen, ihre Spielvorlieben, die
Bedeutung der Spiele für ihr Leben, ihr Spielverhalten, ihre Fähigkeit
zur Selbstregulation und schließlich auch, welchen Nutzen sie in
diesen Spielen sehen und wo Gefährdungen nach ihren Erfahrungen
entstehen könnten.
Die Fallanalysen schaffen für Eltern und Pädagogen aber auch für
Wissenschaftler, Journalisten und Politiker eine Verständnisbrücke
zu den Computerspielern und den mit ihnen verwobenen virtuellen
Spielwelten.
Sie verbessern die Chance, mit den Spielern ins Gespräch zu kommen
und Respekt vor den unterschiedlichen Sichtweisen zu gewinnen.
Aus dem Inhalt:
Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der LfM und
Dr. Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der LfM
Vorwort
Einführung
Fallanalysen Sims 3
Fallanalysen Counter-Strike
Fallanalysen World of Warcarft
Fallanalysen FIFA
Fallanalysen FarmVille
Übersicht der Befragten
Die Autoren
Prof.Dr. Jürgen Fritz war nach dem Studium der Kunst,
Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft als Leiter
an der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim tätig.
Nach seiner Promotion zum Thema 'Gruppendynamik' arbeitete
er mehrere Jahre als Assistent für Kunst und Kunstpädagogik
an der Universität Lüneburg.
Seit 1980 ist er Professor für Spiel- und Interaktionspädagogik
sowie komplexe Kommunikation an der Fachhochschule Köln
und Leiter des Forschungsschwerpunktes 'Wirkung virtueller
Welten'.
Zu seinen aktuellen Arbeitsschwerpunkten zählen: Theorie
des Spiels, Didaktik und Methodik des Spiels, Gruppendynamik,
insbesondere Kooperationsprozesse in Teams, Theorieent-
wicklung zu virtuellen Spielwelten sowie empirische Forschungs-
projekte zur Nutzung und Wirkung virtueller Spielwelten.
Wiebke Rohde studierte Medienwissenschaft mit dem
Schwerpunkt Kommunikationswissenschaft, sowie Psychologie und
Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der
University of Cape Town (Südafrika).
Seit 2010 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Hans-Bredow-Institut für Medienforschung beschäftigt.
Ihre Forschungsinteressen befinden sich an den Schnittstellen
von kommunikationswissenschaftlicher, sozialpsychologischer
und kognitiv-neurowissenschaftlicher Forschung.
Einer ihrer Schwerpunkte liegt im Bereich der Onlinekommuni-
kation (Netzwerkplattformen, digitale Spiele), ein weiterer auf
der Internetpersonalen- und Internetgruppen-Kommunikation
mit dem Schwerpunkt der Friedenskommunikation.