'Quo vadis' Theater? Antworten auf diese Frage, an der Schwelle zum 21. Jahrhundert gegeben, vereinen Standortbestimmungen wie Ausblicke von Theatermachern unterschiedlichster Generation und Herkunft.
Befragt wurden vorwiegend in Deutschland tätige Theatermacher in Produktion und Ausbildung aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Puppenspiel und Management.
Regisseure, Dramaturgen, Choreographen, wie Klaus Völker,
Robert Schuster, Bernd Stegemann, Susanne Thelemann, Dieter Sturm,
Frank Castorf, Stefan Suschke, Holger Teschke, Nele Hertling,
Götz Friedrich, Peter Konwitschny, Sebastian Baumgarten,
Johann Kresnik, Sasha Waltz, Jochen Sandig, Torsten Maß,
Jurij Alschitz, Sergei A. Issayev, Sylvia Brendenal, Gerd Taube,
Roberto Ciulli, Volker Ludwig, Manuel Schöbel, Andrej Woron,
Wolf Bunge, Kay Wuschek, Christoph Schroth, Jürgen Hart und
Martin Linzer geben Auskunft über laufende und zukünftige Vorhaben, Konzepte, Taktiken und Methoden ihrer Arbeit und stellen sich der reflexiven Diskussion, welchen Stellenwert, welche Funktion Theater in der Gegenwart noch hat oder erfüllen kann bzw. muss.
Die vorliegende Sammlung von Aussagen spiegelt einen Versuch, zwischen Theorie und Praxis Kernpunkte theatraler Produktion zu befragen und somit die Realität und Zukunftsfähigkeit von Theater ausschnitthaft zu umreißen. Theater wird in seinen Verhältnissen zur Wirklichkeit, gegenüber den Erfordernissen der Gegenwart, wie des Marktes diskutiert.