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Vermarktung von
Fernsehübertragungsrechten im
professionellen Ligasport
Sportökonomische und wettbe- werbsstrategische Aspekte
Vermarktung von                           
Fernsehübertragungsrechten im
professionellen Ligasport Gregor Enderle
Rundfunkökonomie-Band 7
172 Seiten, 15 Abb., DIN A5, 2000

ISBN 3-89158-293-5

EURO 18,- (D)

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Der professionelle Spitzensport und die Medien bilden seit geraumer Zeit eine symbiotische Beziehung. Die elektronischen Massenmedien, besonders das Fernsehen, finden im Sport einen attraktiven Programminhalt; im Gegenzug hat der Sport Zugang zu umfangreichen Finanzmitteln erhalten.
Diese Verbindung von Sport und Medien ist aus ökonomischer Sicht besonders interessant, wenn Ereignisse auf der sportlichen Ebene ökonomische Auswirkungen haben.
Im Mannschaftssport ist dies besonders augenfällig: Zum einen erbringt die Vermarktung der Fernsehrechte tendenziell höhere Erlöse, je bekannter und spielstärker ein Klub ist, gleichzeitig ist aber die Finanzkraft des Klubs die Basis seiner sportlichen Leistungsfähigkeit. Klubs sind, obwohl wirtschaftlich selbständig, über die Meisterschaft durch ein ökonomisches und sportliches Anreizsystem miteinander verknüpft, dessen sich die Fernseh-
sender zur Umsetzung ihrer Wettbewerbsstrategien bedienen.
Diese Arbeit konzentriert sich nicht nur auf die sportökonomischen Implikationen der Vermarktung von Übertragungsrechten professioneller Sportligen, sondern untersucht darüber hinaus die Wettbewerbswirkungen unterschiedlicher Vermarktungsverfahren für die Fernsehsender.