Gibt es noch eine unverstellte 'echte' Wirklichkeit? Können die Menschen in unserer Gesellschaft noch authentische Erfahrungen machen, ohne von den Medien beeinflußt zu werden?
Wie läßt sich das Verhältnis von Medien, Wirklichkeit und Erfahrung bestimmen?
Die Autoren geben Antworten, mit Argumenten zwar aus unterschiedlichen Perspektiven, doch immer mit dem Blick für (medien-) pädagogische Zusammenhänge.
Das Buch liefert Anstöße für die Diskussion im (medien-)pädagogischen und medienpolitischen Kontext.
Aus dem Inhalt:
Vorwort
Norbert Neumann: Medien, Wirklichkeit und Erfahrung -
Horst Niesyto: Medien und Wirklichkeitserfahrung -
Andreas Hepp: Kulturelle Identität, Fernsehen und das Wohnzimmer -
Rainer Winter: Die postmodernen Visionen des Cyberpunks -
Hans J. Wolff: Spannungserleben und Erfahrungskonstitutionen -
Martina Jurga: Textmerkmale und Rezeptionsoptionen von
Fernsehserien -
Lothar Mikos: Die Inszenierung alltäglicher Erfahrungsmuster in der
Krimireihe Derrick -
Eggo Müller: Para-Intimität: Zum 'Privaten' in der Fernsehöffent-
lichkeit von Beziehungen -
Wolfgang Wunden: Man gibt sich Blößen-Medienethische Reflexionen
auf Talkshows im TV-Tagesprogramm -
Doris Kellermann: Wrestling oder die Suche nach der eigenen
Identität -
Manuela Pietraß: Medienpräsentation und Wissenspräsentation -
Herbert Schulte, Rudolf Biermann: Zwischen 'Wissenskluft' und
'Medien-Bildung'-Notwendige Lernprozesse einer Hauptschulklasse -
Die Autoren