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Mediennutzung junger Menschen
mit Migrationshintergrund
Umfragen und Gruppendiskussionen mit Personen türkischer Herkunft und russischen Aussiedlern im Alter zwischen 12 und 29 Jahren in NRW
Mediennutzung junger Menschen
mit Migrationshintergrund
Schriftenreihe Medienforschung der
LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 63
Joachim Trebbe, Annett Heft und
Hans-Jürgen Weiß
228 Seiten, 81 Abb./Tab.,
DIN A5, 2010

ISBN 978-3-89158-518-4

EURO 15,- (D)

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Nationaler Integrationsplan, Integrationsgipfel und Islamkonferenz
sind Stichworte, die deutlich machen, dass die soziale Integration von
Zuwanderern und ihrer Nachkommen – der \'Menschen mit Migrations-
hintergrund\' – in die deutsche Gesellschaft weit oben auf der politi-
schen Agenda steht.
Vor diesem Hintergrund wird nicht nur die Bedeutung der Massen-
medien für die Förderung oder die Behinderung von Integrations-
prozessen diskutiert. Auch die Frage, welche Medienkompetenz
junge Menschen mit Migrationshintergrund aufweisen und ob gezielte
Maßnahmen zur Medienkompetenzvermittlung in diesen Zielgruppen
angestrebt werden sollten, ist Gegenstand des gesellschaftspoli-
tischen Diskurses.
Die LfM-Studie geht diesen Fragen in den zwei größten Teilgruppen
junger Migranten in Nordrhein-Westfalen nach. Im Ergebnis der
empirischen Erhebungen werden repräsentative Basisdaten zur
Mediennutzung und Medienkompetenz junger Migranten ermittelt,
im Kontext der Integrationsproblematik analysiert und im Hinblick
auf Maßnahmen zur Medienkompetenzförderung diskutiert.
Die Untersuchungsergebnisse umfassen sowohl die \'klassischen\'
Massenmedien Radio, Fernsehen und Presse als auch die \'neuen\'
Individualmedien wie PC, Internet, Handy oder Spielkonsolen.

Aus dem Inhalt:

Prof. Dr. Norbert Schneider , Direktor der LfM und
Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der LfM
Vorwort

Einführung: Fragestellungen, Konzeption, Methode und
Durchführung der Studie - Aufbau der Publikation

Mediennutzung und soziale Integration von jungen Migranten:
Gesellschaftspolitischer Forschungskontext - Theorie - Forschungsstand

Mediennutzung und Medienkompetenz von jungen Migranten:
Gesellschaftspolitischer Forschungskontext - Theorie - Forschungsstand

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen für die Konzeption
der Studie:
Forschungskontext und Forschungsprobleme -
Probleme der auf Mediennutzung und soziale Integration von
Migranten bezogenen Forschung - Probleme der auf Mediennutzung und Medienkompetenz von jungen Migranten bezogenen Forschung -
Konzeptionalle Schlussfolgerungen für die Studie

Methode und Ergebnisse der Telefonumfragen: Methode -
Stichproben - Ethnische Identität und soziale Integration - Medien-
ausstattung - Massenmedien und soziale Integration - Individual-
mediennutzung und Medienkompetenz - Zusammenfassung

Methode und Ergebnisse der Gruppendiskussionen:
Methode - Ethnische Identität - Medienausstattung und Nutzungs-
präferenzen - Medienkompetenz - Zusammenfassung

Mediennutzung und soziale Integration junger Migranten,
Kausalzusammenhänge:
Ausgangslage - Modell und
Operationalisierung - Ergebnisse - Diskussion

Medienutzung und Medienkompetenz , Jugendliche mit
und ohne Migrationshintergrund im Vergleich:

Soziodemografie - Medienausstattung und Mediennutzung -
Internet- und Funktionsmedien, Nutzung und Reflektion

Perspektiven einer zielgruppenspezifischen Förderung
der Medienkompetenz junger Migranten:
Von Defiziten,
Reformulierung der Fragestellung - Empirische Ausgangspunkte -
Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz junger Migranten

Literatur- / Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Die Autoren:

Joachim Trebbe, Dr., ist ordentlicher Professor für Medien-
und Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt
empirische Kommunikationsforschung an der Universität
Freiburg/Schweiz. Seine Forschungsschwerpunkte sind
Medien und Migranten, Fernsehprogrammforschung und
Methodenentwicklung.

Annett Heft, M. A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien
Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medien und
Migranten, Politische Kommunikation in Deutschland und Europa
sowie Europäische Öffentlichkeit.

Hans-Jürgen Weiß, Dr., ist Professor im Ruhestand und
wissenschaftlicher Leiter der GöfaK Medienforschung, Potsdam.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Medien und Migranten,
Fernsehprogrammforschung sowie Massenmedien und Wahlen.