Herausgegeben von der
Arbeitsgemeinschaft der
Landesmedienanstalten in der
Bundesrepublik Deutschland (ALM)
284 Seiten, 142 Abb./Tabellen,
23,5 x 16 cm, 2010
Der aktuelle ALM Programmbericht 2009 stellt die Befunde der konti-
nuierlichen Fernsehprogrammforschung der Landesmedienanstalten,
in der die acht bedeutendsten Fernsehvollprogramme seit 1998
analysiert werden, ins Zentrum.
Neben den Ergebnissen der Programmstrukturanalyse werden
Einzelstudien, etwa zum Fernsehformathandel oder zu Wissen-
schaftssendungen, vorgestellt.
Auch das Kapitel 'Streitpunkte – Standpunkte' verspricht eine
anregende Lektüre.
Unterschiedliche Sichtweisen zum Thema Kinder im Fernsehen
werden unter dem Titel 'Kinder als Fernsehobjekte' einander
gegenübergestellt und damit sowohl grundlegende rechtliche
Regelungen als auch die Perspektiven der Landesmedienanstalten
oder eines ausstrahlenden Senders dokumentiert.
Die Vorstellung wesentlicher Ergebnisse einer Untersuchung zur
Zuschauerwahrnehmung von programmintegrierten Werbeformen
sowie Einblicke in Fragen der Programmaufsicht runden das Kapitel
zum Programmdiskurs ab.
In bewährter Weise legt auch dieser ALM Programmbericht die
methodischen Grundlagen der kontinuierlichen Fernsehanalysen
dar und schließt mit einer aktuellen Bibliografie zur Fernsehpro-
grammforschung in Deutschland.
Aus dem Inhalt:
Thomas Langheinrich und
Prof. Dr. Norbert Schneider Vorwort
Einführung
Norbert Schneider Real-Life-TV und das richtige Leben
Bertil Schwotzer Jung, digital, verspartet – Fernsehen in Deutschland 2008/2009
Programmforschung
Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung
der Landesmedienanstalten
Joachim Trebbe Programmkonkurrenz in der Prime Time
Hans-Jürgen Weiß Finanzkrise und 'Obama-Effekt'
Hans-Jürgen Weiß Nachgesehen: Kinderfernsehen in Fernsehvollprogrammen
Jens Woelke und Joachim Trebbe Diffusion oder Dependenz? Entwicklungen des Fernsehens in
Österreich und in der Schweiz in der Prime Time
Einzelstudien
Helmut Volpers, Detlef Schnier und Uli Bernhard Die Regionalfenster von RTL und Sat.1 in den Jahren 2008 und 2009
Klaus-Dieter Altmeppen, Katja Lantzsch und
Andreas Will Unterhaltungsbeschaffung und Unterhaltungsproduktion.
Merkmale und Strukturen am Beispiel des Fernsehformathandels
Markus Lehmkuhl Wissenschaft im deutschen Fernsehen
Programmdiskurs
Streitpunkte - Standpunkte
Kinder als Fernsehobjekte
Christine Seehaus Rechtliche Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
in Medienproduktionen
Wolf-Dieter Ring Die Perspektive der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Dieter Czaja Mehr Kinder in die Fernsehprogramme!
Paula Honkanen-Schoberth und Johanna Suwelack Kinder sind keine Objekte – auch nicht für das Fernsehen
Joachim von Gottberg Kinder als Teilnehmer von Reality-Formaten
Qualitätsstandards - Qualitätsforschung
Helmut Volpers und Uli Bernhard Programmintegrierte Werbeformen in der Zuschauerwahrnehmung
Programmaufsicht
Der ZAK-Beauftragte für Programm und Werbung
Aus der Prüfpraxis der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Dokumentation
Die ALM-Studie
Joachim Trebbe und Bertil Schwotzer Konzeption, Methode und Basisdaten der ALM-Studie 2008/2009
Forschungsbibliografie
Annett Heft Fernsehprogrammforschung in Deutschland 2008/2009
Die Autoren: Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen Professor an der School of Journalism der Katholischen Universität
Eichstätt-Ingolstadt
Uli Bernhard, M.A. Freiberuflicher Kommunikationswissenschaftler, u.a. Projektleiter
am Institut für Medienforschung Göttingen & Köln (IM•GÖ)
Dieter Czaja Jugendschutzbeauftragter bei RTL Television, Köln
Prof. Joachim von Gottberg Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V.
(FSF), Berlin
Annett Heft, M.A. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin
Paula Honkanen-Schoberth Bundesgeschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund e.V., Berlin
Dr. Katja Lantzsch Consultant für Organisationsentwicklung; ehemalige wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Fachgebiet Medienmanagement des Instituts für
Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen
Universität Ilmenau
Markus Lehmkuhl Koordinator des EU-Forschungsprojekts 'Audio Visual Sciences
Audiences' am Institut für Publizistik- und Kommunikations-
wissenschaft der Freien Universität Berlin
Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
(BLM), München; Vorsitzender der Kommission für Jugend-
medienschutz (KJM)
Prof. Dr. Norbert Schneider Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
(LfM), Düsseldorf; Beauftragter für Programm und Werbung der
Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK)
Detlef Schnier, Dipl.-Sozialwirt Freiberuflicher Kommunikationswissenschaftler, u.a. Projektleiter
am Institut für Medienforschung Göttingen & Köln (IM•GÖ)
Bertil Schwotzer, M.A.Senior Projektleiter bei der GöfaK
Medienforschung GmbH, Potsdam
Dr. Christine Seehaus Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienrecht und
Kommunikationsrecht der Universität zu Köln
Johanna Suwelack Referentin Kommunikation, Deutscher Kinderschutzbund
Bundesverband e.V., Berlin
Prof. Dr. Joachim Trebbe Professor am Departement für Medien- und Kommunikations-
wissenschaft der Universität Freiburg/Schweiz
Prof. Dr. Helmut Volpers Professor am Institut für Informationswissenschaft der
Fachhochschule Köln; Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für
Medienforschung Göttingen & Köln (IM•GÖ)
Prof. Dr. Hans-Jürgen Weiß Wissenschaftlicher Leiter der GöfaK Medienforschung GmbH, Potsdam
Prof. Dr. Andreas Will Professor für Medienmanagement am Institut für Medien- und
Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau
Dr. Jens Woelke Akademischer Rat am Institut für Kommunikationswissenschaft der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster