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Programmbericht 2010
Fernsehen in Deutschland
Programmforschung und Programmdiskurs
Programmbericht 2010 
Fernsehen in Deutschland die medienanstalten (Hrsg.)
292 Seiten, 148 Abb./Tab.
23,5 x 16 cm, 2011

ISBN 978-3-89158-545-0

EURO 19,- (D)

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Serien, Shows und andere Programminhalte von TV-Sendern können
längst auf den Websites der Fernsehveranstalter oder diversen
Videoportalen auch online abgerufen werden.
Aber welche und wie viele der ausgestrahlten Sendungen werden von
den Veranstaltern tatsächlich ins Netz gestellt und in welcher Form
geschieht das ?
Mit dieser Fragestellung betritt die Pilotstudie zu den Fernsehvoll-
programmen im Internet, deren zentrale Ergebnisse im Programm-
bericht 2010 vorgestellt werden, konzeptionelles und methodisches
Neuland und ergänzt die kontinuierliche Fernsehprogrammforschung
der Landesmedienanstalten um eine aufschlussreiche Perspektive.
In bewährter Weise stellt der Programmbericht 2010 die Ergebnisse
der Programmstrukturanalyse vor, in der seit 1998 die acht bedeu-
tendsten Fernsehvollprogramme im Zentrum stehen.
Dabei werden die Konsequenzen der globalen Finanzkrise für die
Entwicklung des Fernsehprogramms ebenso in den Blick genommen
wie die Themenstruktur von Fernsehnachrichten in Zeiten des
Wahlkampfs.
In Einzelbeiträgen wird zudem der Beitrag des Lokalfernsehens
zur publizistischen Vielfalt aus der Perspektive unterschiedlicher
regionaler und lokaler Kontexte beleuchtet.
Der Frage nach der publizistischen Relevanz des privaten Fernsehens
nehmen sich in gewohnt kontroverser Weise die 'Streitpunkte –
Standpunkte' an.
Unter Bezugnahme auf die Debatte über die ökonomischen Grund-
lagen für publizistische Relevanz und Vielfalt im privaten Rundfunk
zeigt die Position der Landesmedienanstalten medienpolitischen
Handlungsbedarf auf.
In weiteren Beiträgen werden medienökonomische Grundlagen und
der Zusammenhang von Programmökonomie und Programmqualität
diskutiert und Einblicke in den Produktionsalltag eines privaten
regionalen Fernsehsenders gegeben.
Qualität für Geld ? Diese Frage untersuchen die Autoren aus unter-schiedlichen Perspektiven und dokumentieren damit wesentliche
Eckpunkte der Debatte um Qualität im privaten Rundfunk.
Der Programmbericht gibt seinen Lesern einmal mehr Einblicke in
die aufsichtsrechtlichen Aktivitäten der Landesmedienanstalten und
einen Überblick über die Fernsehprogrammforschung in Deutschland.

Aus dem Inhalt:

Thomas Fuchs, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der
Landesmedienanstalten und Thomas Langheinrich, Der ZAK-
Beauftragte für Programm und Werbung
Vorwort

Einführung

Thomas Fuchs
Nachrichten ohne Reiz – ohne Anreiz keine Nachrichten?

Bertil Schwotzer
Fernsehen in Deutschland 2009/2010

Programmforschung

Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung der
Landesmedienanstalten


Hans-Jürgen Weiß
Die Finanzkrise und die Programmökonomie des Fernsehens

Hans-Jürgen Weiß, Christian Katzenbach und
Bertil Schwotzer
Fernsehvollprogramme im Internet

Hans-Jürgen Weiß und Torsten Maurer
Die Themenstruktur von Fernsehnachrichten in Wahlkampfzeiten

Einzelstudien

Lothar Mikos
Neue Formate und Programmtrends im deutschen Fernsehen

Torsten Maurer und Alexander Sängerlaub
Personalisierung der Wahlkampfberichterstattung in
Fernsehnachrichten

Der Beitrag des Lokalfernsehens zur publizistischen Vielfalt

Martin Gläser und Boris Alexander Kühnle
Public Value privater regionaler TV-Veranstalter in Baden-Württemberg

Wolfgang Donsbach, Anne-Marie Brade, Martin Degen und
Franziska Gersdorf
Publizistischer Mehrwert von Ballungsraumfernsehen in Sachsen

Bert Lingnau
Akzeptanz und Bewertung des lokalen und regionalen Fernsehens
in Ostdeutschland

Forschungsbibliographie

Sünje Paasch-Colberg
Fernsehprogrammforschung in Deutschland 2009/2010

Programmdiskurs

Streitpunkte - Standpunkte

Qualität für Geld? Zur publizistischen Relevanz des privaten Fernsehens

Thomas Langheinrich
Medienpolitischer Handlungsbedarf – Vorschläge der Landesmedien-
anstalten zur Qualitätssicherung im privaten Fernsehen

Klaus Goldhammer
Ökonomische Aspekte des medialen Qualitätsbegriffs

Christoph Rolf
Qualitätsanspruch und seine Grenzen im Lokalfernsehen

Steffen Kolb
Öffentliche Gelder für mehr Qualität im kommerziellen
Regionalfernsehen?

Qualitätsstandards - Qualitätsforschung

Joachim Trebbe und Jens Woelke
Von den Schwierigkeiten, Fernsehqualität zu definieren und zu messen

Programmaufsicht

Aus der Zulassungs- und Aufsichtspraxis der ZAK
Jugendmedienschutz im Fernsehen: Problemfelder 2010

Dokumentation

Die ALM-Studie


Joachim Trebbe und Bertil Schwotzer
Konzeption, Methode und Basisdaten der ALM-Studie 2009/2010

Die Autoren