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Skandalisierung im Fernsehen
Strategien, Erscheinungsformen und Rezeption von Reality TV Formaten
Skandalisierung im Fernsehen Schriftenreihe Medienforschung der
LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 65
Margreth Lünenborg, Dirk Martens,
Tobias Köhler und Claudia Töpper
272 Seiten, 60 Abb./Tab.,
DIN A5, 2011

ISBN 978-3-89158-542-9

EURO 18,- (D)

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Skandale und Provokationen gehören zur Inszenierungs- und
Vermarktungsstrategie im Reality TV.
Verbale Beleidigungen, sexualisierte Darstellungen oder Gewalt
gegenüber Kindern finden sich in aktuellen Castingshows, Doku-
Soaps, Coaching-Formaten oder Reality-Soaps.
In einem multimethodischen Ansatz wird von den Autoren unter-
sucht, welche Relevanz Formen der Skandalisierung in diesen
Formaten des performativen Reality TV einnehmen.
Eine umfassende quantitative und qualifizierte Inhaltsanalyse,
Gruppendiskussionen, Expertengespräche sowie die Analyse von
Einschaltquoten und Werbeeinbuchungen im Programmumfeld
geben Aufschluss über Umfang und Bedeutung von moralischen
Grenzverletzungen im Reality TV, deren strategische Verwendung
sowie die Relevanz für das zumeist jugendliche Publikum.
Die Castingschows 'Deutschland sucht den Superstar',
'Germany's Next Top Model' und 'Popstars' werden dabei im
Zeitverlauf analysiert.

Aus dem Inhalt:

Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der LfM und
Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der LfM
Vorwort

Zusammenfassung

Ziele der Untersuchung

Theoretischer Teil:

Reality TV Formate im globalen Fernsehmarkt
Rezeption des Reality TV
Provokationen und Skandalisierung

Empirischer Teil:
Quantitative Inhaltsanalyse – Methodik
Quantitative Inhaltsanalyse – Ergebnisse
Provokationen, Einschaltquoten und Werbung
Qualitative Medienanalyse ausgewählter Skandalfälle im Reality TV
Gruppendiskussionen, Experteninterviews

Fazit

Literatur- / Abbildungsverzeichnis

Tabellenanhang

Die Autorinnen und Autoren:


Margreth Lünenborg, Dr., ist Professorin für Kommuni-
kationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Journalistik an der
Freien Universität Berlin und Direktorin des Internationalen
Journalisten-Kollegs.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Journalismusforschung,
insbesondere der Entstehung populärer Formate, der kommuni-
kationswissenschaftlichen Geschlechterforschung sowie dem Feld
Migration und Medien.

Dirk Martens, Dipl.-Pol., ist Gründer, Inhaber und
Geschäftsführer des Instituts für empirische Medien- und
Marktforschung House of Research GmbH in Berlin.
Inhalte der Forschungs-, Analyse- und Beratungstätigkeiten sind
Nutzer und Konsumenten, Medieninhalte, Programmformate,
Werbemärkte etc.
Im Fokus stehen dabei elektronische/digitale Medien und deren
öffentlich-rechtliche und privatwirtschaftliche Institutionen.

Tobias Köhler, M.A., ist Kommunikationswissenschaftler
und Senior Projektleiter für Markt-, Sozial- und Medienforschungs-
projekte bei House of Research.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Fernseh-, Radio- und Online-
forschung sowie die Werbeforschung.

Claudia Töpper, Dipl. Medienwissenschaftlerin, ist derzeit
freiberuflich im Bereich Medienforschung und Medienpädagogik
tätig und Mitglied der Arbeitsgruppe Kindheit Jugend und neue
Medien (AKJM).
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Film- und Fernsehanalyse,
qualitative Medienforschung, Populärkultur und Medienpädagogik.