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Bürgerfernsehen in
Nordrhein-Westfalen
Eine Organisations- und Programmanalyse
Bürgerfernsehen in 
Nordrhein-Westfalen Schriftenreihe Medienforschung
der LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 56
Helmut Volpers und
Petra Werner (Hrsg.)
236 S., 94 Abb./Tab., DIN A5, 2007

ISBN 978-3-89158-453-8

EURO 15,- (D)

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Der Bürgerfunk im Fernsehen ist gedacht als ein zugangsoffenes
Forum, das den Bürgerinnen und Bürgern im jeweiligen Verbrei-
tungsgebiet ermöglicht, sich durch die Produktion von Fernsehbei-
trägen an der Gestaltung eines Programms zu beteiligen, das auf
einem Offenen Kanal im Fernsehen ausgestrahlt wird.
In Nordrhein-Westfalen können Bürgerinnen und Bürger derzeit in
neun Orten (Bielefeld, Dortmund, Essen, Lüdenscheid, Marl, Münster,
Paderborn und Tudorf) im Fernsehen selbst produzierte Beiträge
ausstrahlen. Die Situation und das Programmprofil der Einrichtungen
der Bürgerfernsehens (Offene Kanäle) sind vor Ort jeweils recht
unterschiedlich.
Die Studie 'Bürgerfernsehen in Nordrhein-Westfalen' verfolgt das
Ziel, die konkreten Strukturen und Leistungen des Bürgerfernsehens
zu erfassen und zu evaluieren.
In Anlehnung an Fragestellung und Methode der vorhergehenden
Studie 'Bürgerfunk in Nordrhein-Westfalen' (LfM-Band 51) findet
eine umfangreiche Programm- und Organisationsanalyse statt, die
die zentralen Akteure (Nutzer, Mitarbeiter, Trägervereine) in den
Blick genommen hat. Schließlich werden die Wechselbeziehungen
zwischen Produktionsbedingungen und Programm sowie die
Schwerpunktprojekte einiger Offener Kanäle untersucht.
Die Ergebnisse verdeutlichen, wo das System Bürgerfernsehen vor
dem Hintergrund der damit verbundenen Zielsetzung funktioniert
und an welchen Stellen es deutliche Schwachstellen aufweist.
Die Studie soll als Basis für die Diskussion über die zukünftige
Weiterentwicklung des Bürgerfernsehens in NRW dienen, die mit
allen Beteiligten zu führen ist.

Aus dem Inhalt:
Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der LfM und
Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der LfM
Vorwort

Einleitung

Bürgerfernsehen in NRW - Rahmenbedingungen
Die Fusion des Bürgerfernsehens im Dualen Rundfunksystem
Die Bürgerfernsehlandschaft in NRW

Konzeption und Methode
Grundlegende Konzeption der Studie
Inhaltsanalyse
Nutzerbefragung
Qualitative Erhebungen
Ergebnisdarstellung und Definition zentraler Begriffe

Helmut Volpers, Detlef Schnier und Christian Salwiczek
Das Programmangebot des Bürgerfernsehens insgesamt
Standortübergreifende Bedingungen und Merkmale der
Bürgerfernsehproduktion
Die Grundstruktur des Gesamtangebotes des Bürgerfernsehens in NRW
Das Informationsprogramm
Das Unterhaltungsprogramm
Zwischenfazit

Petra Werner
Die Nutzerstruktur des Bürgerfernsehens
Soziodemografische Struktur: Wer ist in den Offenen Kanälen aktiv ?
Produktionspraxis
Motive für das OK-Engagement - Nutzertypen
Qualifizierung
Die Redaktionsgruppen
Die Einzelnutzer - Produktionspraxis, Motive und publizistische
Schwerpunkte
Offene Kanäle aus Geschlechterperspektive
Zusammenfassung

Helmut Volpers, Petra Werner und Detlef Schnier
Das standortspezifische Erscheinungsbild der Offenen Kanäle
in NRW

Offener Kanal Bielefeld/Kanal 21 - Offener Kanal Dortmund/florian tv -
Offener Kanal Essen/OK43 - Offener Kanal Hamm - Offener Kanal
Lüdenscheid/Bürgerfernsehen Meinerzhagen - Bürgerfernsehen
Offener Kanal Marl/BOK - Offener Bürgerkanal Münster/tv münster -
Arbeitsgemeinschaft Offener Kanal Paderborn - Tudorfer Kabel-
fernsehen/tkf ok

Petra Werner
Die Schwerpunktprojekte
'Fifteen' - ein Projekt des Offenen Kanals Essen/OK43 -
'[i:si] - Fernsehen von Kindern' des OK Münster/tv münster -
Außeruniversitäre Aus- und Fortbildung in Offenen Kanälen
im Medien- und Kommunikationsbereich des BOK Marl -
Universitärer Ausbildungs- und Erprobungskanal in Kooperation
des Offenen Kanals Dortmund/florian tv und der Universität Dortmund -
Fazit

Offene Kanäle in NRW - Produktionspraxis und Programmrealität
Organisationsprinzip und -strukturen
Nutzerschaft
Programmrealität
Standortspezifische Situation
Entwicklungspotential

Literatur-/Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Anhang

Die Autoren:
Prof.Dr. Helmut Volpers ist Hochschullehrer am Institut für
Informationswissenschaft der FH-Köln und wissenschaftlicher
Leiter des Instituts für Medienforschung Göttingen&Köln (IM•GÖ).
Seine Forschungsschwerpunkte sind empirische Medien- und
Kommunikationsforschung, insbesondere Inhaltsanalysen und
Akzeptanzuntersuchungen, Konvergenz zwischen Internet und
traditionellen Medien sowie Medienkompetenzvermittlung.

Christian Salwiczek ist freiberuflicher Medien- und
Kommunikationswissenschaftler; Projektleiter am Institut für
Medien- und Kommunikationsforschung Göttingen&Köln;
seit 1998 an der Universität Göttingen als Lehrbeauftragter tätig.
Seine Forschungsschwerpunkte sind die empirische Medien-
und Kommunikationsforschung sowie die Lokalkommunikation,
insbesondere das Lokalfernsehen.

Detlef Schnier ist freiberuflicher Kommunikationswissen-
schaftler; Projektleiter am Institut für Medienforschung
Göttingen&Köln.
Sein Forschungsfeld ist die empirische Medien- und Kommuni-
kationsforschung mit dem Schwerpunkt Bürgermedien.

Prof.Dr. Petra Werner ist Hochschullehrerin für Journalistik
am Studiengang Online-Redakteur der Fachhochschule Köln.
Vor dieser Berufung war sie als Professorin für Print- und
Online-Journalismus an der Fachhochschule Hannover tätig.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Rezeption von Print- und
Onlinemedien und Produktionsprozesse in Redaktionen.