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Die Regulierung von Inhaltediensten
in Zeiten der Konvergenz
Rundfunkrechtliche Überlegungen zu einer dienstespezifisch diversifizierten Ausgestaltung der Sicherung von Vielfalt, Zugangschancengerechtigkeit und Publizistik
Die Regulierung von Inhaltediensten
in Zeiten der Konvergenz Wolfgang Schulz, Uwe Jürgens
DLM-Band 23
192 Seiten, 7 Abb., DIN A5, 2002

ISBN 3-89158-345-1

EURO 18,- (D)

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Die so genannte technische Konvergenz berührt die Arbeit der Landesmedienanstalten schon seit einigen Jahren. So bedarf etwa die Frage, ob oder unter welchen Voraussetzungen Hörfunkangebote im Internet als Rundfunk im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages anzu-sehen sind, einer sachgerechten Beantwortung, zumal einige der Anbieter selbst eine rundfunkrechtliche Zulassung anstreben.
Der Gesetzgeber hat mit § 20 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag eine Norm geschaffen, die eine Zuordnung von Mediendiensten zum Rundfunk ermöglichen soll. Sie setzt allerdings wiederum voraus, dass angesichts sich ausdifferenzierender Diensteangebote bestimmt werden kann, welche davon dem Rundfunk zuzuordnen sind und welche nicht.
Es stellt sich daher die Frage, ob das System der Rundfunkregulierung nicht einer Anpassung bedarf, die sich von der Zweiteilung Rundfunk auf der einen und Mediendienste auf der anderen Seite löst.
In dem vorliegenden Gutachten, das die DLM beim Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Auftrag gegeben hat, werden Optionen geprüft, wie angesichts der Konvergenz eine sachgerechte Regu-lierung von Inhalte-Diensten gestaltet werden kann, die auf der einen Seite den europa- und verfassungsrechtlichen Vorgaben genügt, auf der anderen aber den Entwicklungen in publizistischer und ökono-mischer Hinsicht Rechnung trägt.
Die Ergebnisse der Untersuchung macht die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) mit dieser Publikation der Öffentlichkeit zugänglich.
Sie möchte damit einen Beitrag zur Diskussion um eine Reform der
Kommunikationsordnung leisten.