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Die Bedeutung des Internets
im Rahmen der Vielfaltssicherung
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| Gutachten im Auftrag der
Kommission zur Ermittlung
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Medienbereich (KEK)
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Christoph Neuberger und
Frank Lobigs
unter Mitarbeit von
Martin R. Herbers,
Anne Karthaus und
Christian Nuernbergk
ALM-Band 43
270 Seiten, 134 Abb./Tab.,
DIN A4, 2010
ISBN 978-3-89158-529-0
EURO 45,- (D)
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Die zunehmende Bedeutung des Internets – vor allem auch die
steigende Nutzung von Bewegtbildangeboten – hat Auswirkungen
auf den Meinungsbildungsprozess.
Das Gutachten analysiert die Rolle und Bedeutung des Internets
im Rahmen dieses Prozesses und gibt Auskunft zur Vielfaltssituation
in diesem noch jungen Medienteilmarkt. Dabei wird ein interdiszi-
plinärer Ansatz verfolgt: Kommunikationswissenschaftliche Analysen
werden um ökonomische Bestandsaufnahmen zu publizistischem
Angebot und crossmedialen Verflechtungen ergänzt.
Im kommunikationswissenschaftlichen Teil wird die Meinungsbildung,
Meinungsmacht und Vielfalt im Internet untersucht.
Der medienökonomische Teil des Gutachtens systematisiert typische
crossmediale Verflechtungskonstellationen zwischen klassischen
Medien und Internet und bewertet diese hinsichtlich ihrer Meinungs-
bildungsrelevanz.
Eine Strukturanalyse der Online-Portfolien deutscher Großverlage
sowie der beiden großen Senderfamilien ProSiebenSat.1 Media AG
und RTL Group S.A. zeigt die dahinterstehenden Unternehmens-
strategien und die dazugehörigen Geschäftsmodelle auf.
Mit seinem interdisziplinären Ansatz und der crossmedialen
Perspektive bietet dieses Gutachten eine fundierte Grundlage für
die weitere Diskussion zu Meinungsrelevanz und Meinungseinfluss
von Online-Aktivitäten und ihrer Berücksichtigung im Rahmen der
Vielfaltssicherung.
Aus dem Inhalt:
Insa Sjurts, Christoph Neuberger und Frank Lobigs
Vorwort
Teil I
Kommunikationswissenschaftliche Analyse der
Vielfalt, Meinungsbildung und Meinungsmacht im Internet
Forschungsfragen und Aufbau des Gutachtens
Meinungsbildung und Meinungsmacht
Meinungsbildung im Internet
Wandel der Öffentlichkeit im Internet - Meinungsbildungsrelevanz
des Mediums Internet - Vielfalt im Internet - Publizistische Leistungen
im Internet - Zwischenfazit
Meinungsbildungsrelevanz von Angeboten im Internet
Anwendung der Kriterien auf das Internet - Diskussion vorliegender
Einstufungen - Meinungsbildungsrelevanz von Angeboten
Zusammenfassung des ersten Teils
Exkurs: Ergebnisse der empirischen Untersuchungen
Quantitative Inhaltsanalyse zur Vielfalt der Themenbehandlung
im Internet
Forschungsfragen - Vielfalt - Übernahme aus Muttermedien -
Bewegtbilder - Zusammenfassung
Quantitative Inhaltsanalyse zur Vielfalt der Themenselektion
im Internet
Forschungsfragen und Methode - Vielfalt der traditionellen Medien-
angebote und der Internetangebote - Vielfalt und Suchhilfen -
Einsatz von Videos - Zusammenfassung
Netzwerkanalyse politisch relevanter Websites
Einführung - Ergebnisse - Zusammenfassung
Teil II
Medienökonomische Analyse der crossmedialen Verflechtungen
der Betreiber von Internetangeboten
Einleitung
Einführung, Ziel und medienökonomischer Ansatz der Untersuchung -
Aufbau des zweiten Teils und Gang der Untersuchung
Theorie der crossmedialen Diversifikation von Medienunternehmen
Industrieökonomisches SCP-Paradigma als heuristischer
Orientierungsrahmen
Strukturanalyse: Crossmediale Verflechtungen der Betreiber von
Internetangeboten: Hauptakteure, Verflechtungsrichtungen und
typische Konstellationen
Bestimmung der Hauptakteure und Recherche der Online-Portfolios -
Typologisierung und Strukturanalysen crossmedialer Verflechtungs-
konstellationen der Betreiber von Internetangeboten
Strategieanalyse: Marktsituation und Strategien der crossmedial
verflochtenen traditionellen Medienunternehmen
Die Fernsehkonzerne - die Großverlage (Zeitschriften) - Typische
Regionalzeitungsverlage und -verlagsgruppen
Performance-Analyse: Relevanz der crossmedialen Verflechtungen
für die Sicherung der Vielfalt und pluraler Meinungsbildung
Zusammenfassung des zweiten Teils
Anhang
Literatur- / Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Sachregister - Bildteil
Die Autoren:
Christoph Neuberger, Dr. phil. habil., Dipl.-Journ., geb. 1964,
lehrt seit 2002 als Professor für Kommunikationswissenschaft an
der Westfälischen Wihelms-Universität Münster.
Er war nach seinem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter und
Assistent am Diplomstudiengang Journalistik der Katholischen
Universität Eichstätt-Ingolstadt (1990-2001). 2001/2002 hat er
eine Professur für Journalistik an der Universität Leipzig vertreten.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind das Internet.
Frank Lobigs, Dr. phil, Dipl.-Volksw., Dipl.-Journ., geb. 1969,
bekleidet seit 2007 die Professur für Medienökonomie am Institut
für Journalistik (IJ) der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war
er Oberassistent in der Abteilung Medienökonomie und Medien-
management des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medien-
forschung der Universität Zürich (IPMZ) bei Prof. Dr. Gabriele Siegert.
Seit 2008 ist er in der Geschäftsführung des IJ tätig, ab 2010 als
Institutsdirektor.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienökonomie, ökonomische
Analyse der Medienregulierung und Wirtschaftsjournalismus.
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