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Finanzinvestoren im Medienbereich
Finanzinvestoren im Medienbereich Wolfgang Schulz, Christoph Kaserer
und Josef Trappel
ALM-Band 39
420 Seiten, 53 Abb./Tab.,
DIN A5, 2008

ISBN 978-3-89158-489-7

EURO 32,- (D)

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Das Spannungsverhältnis zwischen kommerziellen Interessen
einerseits und gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen
Anforderungen an die elektronischen Medien andererseits ist
Thema seit Einführung des privaten Rundfunks.
Die Beteiligung von Finanzinvestoren an Unternehmen aus dem
Medienbereich scheint die Spannung weiter zu erhöhen, da sie
offenbar mit noch höheren Renditeerwartungen und noch kürzeren
Zeithorizonten operieren.
Spätestens mit dem Investment der beiden Private-Equity-Häuser
Permira und KKR in die deutsche Sendergruppe ProSiebenSat.1
wuchs das Interesse der Rundfunkpolitik an diesem Thema in
erheblichem Maß.
In dem von der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten
(DLM) in Auftrag gegebenen Gutachten untersucht das Hans-Bredow-
Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg in Koope-
ration mit dem Center of Entrepreneurial and Financial Studies an
der TU München und dem Institut für Publizistikwissenschaft und
Medienforschung an der Universität Zürich spezifische Themen, die
mit derartigen Beteiligungen einhergehen.
Die Fragestellungen werden aus finanz- und publizistikwissenschaft-
licher sowie aus medienrechtlicher Perspektive betrachtet, um in
regulatorischer Hinsicht Probleme des Medienkonzentrationsrechts
sowie Fragen nach den allgemeinen rundfunkrechtlichen Bindungen
privater Rundfunkveranstalter beantworten zu können.
Am Ende stehen Überlegungen, wie die Ziele der Rundfunkregulierung
zukünftig unabhängig vom Investorentyp - trotz wachsenden ökono-
mischen Drucks - erreicht werden können.

Aus dem Inhalt:

Thomas Langheinrich, Vorsitzender der Direktorenkonferenz
der Landesmedienanstalten
Vorwort

Einleitung: Anlass der Untersuchung - Forschungsfrage-
stellungen - Das Vorgehen im Überblick

Finanzinvestoren als Objekt der Untersuchung:
Typisierung der Investorengruppen - Aktive Finanzinvestoren:
Beteiligungsgesellschaften, Private-Equity-Fonds und Hedge-Fonds -
Beteiligungsstrukturen aktiver Finanzinvestoren - Markt für privates
Beteiligungskapital - Struktur und Werttreiber von Übernahme-
transaktionen durch aktive Finanzinvestoren

Strategien von Medienunternehmen: Einleitung - Medien als
spezielle Güter - Medienmärkte im Wandel - Strategische Ziele -
Wachstums- oder Integrationsstrategien - Fokussierungs- oder
Nischenstrategie - Netzwerk- oder Kooperationsstrategien -
Zusammenfassung

Rundfunkrechtliche Vorgaben: Grundsätzliche Überlegungen -
Vielfalt - Kommunikative Innovations- und Zugangsoffenheit -
Erhaltung von Rundfunkpublizistik - Programmgrundsätze und
andere inhaltliche Bindungen - Werberegelungen - Regulierungs-
konzepte - Medienkonzentrationsrecht - Transparenz als Element
von Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG - Überprüfung an Hand von Fallstudien

Fallstudien in Deutschland: Vorüberlegungen - Premiere AG:
Sanierungsfall im Pay-TV - Kabel Deutschland GmbH: Klassische
Private-Equity-Finanzierung verbunden mit technologischer
Transformation - ProSiebenSat.1 Media AG: Secondary Buyout
verbunden mit einer Buy-and Build-Strategie - Schlussfolgerungen
aus den Fallstudien

Internationaler Vergleich: Fragestellung und Auswahl der Fall-
studien für den internationalen Vergleich - C More Entertainment AB -
Local Press Ltd. - PCM Uitgevers/Apax - TSL Education -
ALL3MEDIA - F&W Publications - Ergebnisse

Rundfunkrechtliche Würdigung: Auswirkung der Beteiligung
von Finanzinvestoren auf rechtliche Bindungen für Rundfunk-
veranstalter - Medienkonzentrationsrecht

Schlussfolgerungen und Entwicklungsperspektiven der
Rundfunkordnung:
Die Ziele der Regulierung - Die Vorgaben
zur Erreichung der Ziele -

Literaturverzeichnis

Anhang

Die Autoren