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Heranwachsen mit dem Social Web

Zur Rolle von Web 2.0 - Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Heranwachsen mit dem Social Web

Schriftenreihe Medienforschung der
LfM Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (Hrsg.)
Band 62
Jan-Hinrik Schmidt,
Ingrid Paus-Hasebrink und
Uwe Hasebrink (Hrsg.)
364 Seiten, 84 Abb./Tab., DIN A5
2. Auflage 2011

ISBN 978-3-89158-509-2

EURO 22,- (D)

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Das Internet gehört für Jugendliche und junge Erwachsene zum Alltag.
Mit Hilfe von Netzwerkplattformen oder via Instant Messaging pflegen
sie Selbstpräsentationen und Beziehungen in erweiterten sozialen
Netzwerken; auf Videoportalen finden sie Unterhaltung und Ablenkung
und in Wikipedia informieren sie sich über relevante Themen.
Die onlinebasierten Kommunikationsräume werden zur Bewältigung
von Entwicklungsaufgaben im Lebensverlauf genutzt, erfordern aber
auch eigene Kompetenzen im Umgang mit den neuen Öffentlichkeiten.

Diese LfM-Studie gibt Aufschluss darüber, was Jugendliche und
junge Erwachsene über die neuen Kommunikationsmöglichkeiten
denken, wie sie diese alltäglich nutzen und wie sich der Umgang je
nach Alter, Geschlecht und sozialem Kontext unterscheidet.
Neben unproblematischen und kreativen Nutzungsweisen verdeut-
lichen die repräsentative Befragung und die qualitativen Gruppen-
diskussionen, dass viele Jugendliche bereits Bekanntschaft mit
Mobbing im Netz gemacht haben.
Zudem bestehen weitere Probleme darin, dass sie für die Veröffent-
lichung von Daten zu wenig sensibilisiert sind und die Langlebigkeit
von Daten, die einmal online eingestellt wurden, unterschätzen.
Die Befunde der Studie bekräftigen, dass die Anbieter, insbesondere
von sozialen Netzwerken, ihre Verantwortung deutlicher wahrnehmen
müssen.
Der Nutzer braucht eine größtmögliche Transparenz über die Ge-schäftsbedingungen und bessere Vorkehrungen zum Datenschutz.
Aber auch den Eltern, der Schule und weiteren pädagogischen
Akteuren stellt sich die Aufgabe, die Heranwachsenden einerseits für
die Risiken zu sensibilisieren, sie andererseits aber auch dahingehend
zu unterstützen, die Potenziale des Social Web für die eigenen Bedürf-nisse besser nutzen zu können.
'Heranwachsen mit dem Social Web' soll Grundlage für eine sachliche
Auseinandersetzung mit diesem alltäglichen Bestandteil der jugend-
lichen Medienkultur sein sowie Anregungen für mögliche zu ergreifen-de Maßnahmen bieten.

Aus dem Inhalt:

Vorwort
Prof.Dr. Norbert Schneider, ehem. Direktor der LfM und
Dr. Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission der LfM

Zur Erforschung der Rolle des Social Web im Alltag von
Heranwachsenden

Hinführung zum Thema
Heranwachsen im Kontext sozialer Wandlungsprozesse
Der Umgang mit dem Social Web
Zum Stand der Forschung
Leitfragen und Aufbau der Studie

Vorgehen bei den empirischen Untersuchungsschritten Angebotsanalysen
Qualitative Untersuchungsschritte
Repräsentativbefragung
Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Untersuchungsschritten

Das Social Web als Ensemble von Kommunikationsdiensten
Web 2.0 und Social Web
Gängige Social Web-Angebote
Angebotsübergreifende Funktionalitäten
Fazit

Die Social Web-Nutzung Jugendlicher und junger Erwachsener:
Nutzungsmuster, Vorlieben und Einstellungen

Der Rahmen: Nutzung des Internets
Nutzung konkreter Social Web-Angebote
Nutzung von Netzwerkplattformen
Fazit zur Nutzung von Social Web-Angeboten

Social Web im Alltag von Jugendlichen und jungen
Erwachsenen: Soziale Kontexte und Handlungstypen

Zur Rolle soziodemographischer Merkmale für die Social Web-Nutzung:
Ergebnisse der Repräsentativbefragung
Zur Bedeutung sozial-ökologischer Aspekte im Umgang mit dem
Social Web: Ergebnisse der Gruppendiskussionen
Zum Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement mit
dem Social Web: die individuellen Perspektiven

Ausgewählte Angebote des Social Web
Netzwerkplattformen
Instant Messaging
Videoplattformen
Wikipedia

Das Social Web im Kontext übergreifender
Medienrepertoires

Das Social Web im Kontext medienübergreifender Repertoires
öffentlicher Kommunikation
Das Social Web im Kontext anderer Hilfsmittel zur interpersonalen
Kommunikation
Fazit

Entwicklungsaufgaben im Social Web Selbstauseinandersetzung im Social Web
Sozialauseinandersetzung im Social Web
Sachauseinandersetzung im Social Web

Jugendliche und Social Web – Fazit und Handlungsbereiche Angebotsbezogene Risiken und riskante Verhaltensweisen
Partizipation und Mitbestimmung im Social Web
Medienkompetenzförderung im Social Web
Transparenz und Verbraucherschutz
Social Web aus rechtlicher Perspektive

Literatur- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Anhang

Screening-Fragebogen für die qualitative Teilstudie
Leitfäden für die Gruppendiskussionen und Einzelinterviews
Codesystem
Fragebogen