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Meinungsvielfalt im
kommerziellen Fernsehen
Medienspezifische Konzentrations- kontrolle in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien den U.S.A. und auf der Ebene von Europarat und Europäischer Gemeinschaft
Meinungsvielfalt im
kommerziellen Fernsehen Bernd Holznagel, Andreas Grünwald
DLM-Band 19
178 S., 7 Abb., DIN A5, 2001


ISBN 3-89158-303-6

EURO 18,- (D)

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Die Unternehmenskonzentration auf den Fernsehmärkten schreitet
immer weiter voran. Wichtiger denn je sind damit regulative Instrumen-
tarien, um die Sicherung eines möglichst breiten Meinungspluralismus
im Fernsehen zu gewährleisten.
Neben dem allgemeinen Kartellrecht greifen hierfür viele Staaten auf
besondere rundfunkrechtliche Regelungen zurück.
In jüngster Zeit aber wird nicht nur auf der Ebene der Europäischen
Kommission, sondern zunehmend auch in Deutschland und anderen
Mitgliedstaaten die Notwendigkeit einer solchen rundfunkspezifischen
Konzentrationskontrolle in Frage gestellt. Das geeignete Mittel, um
auch im Medienbereich wettbewerbsverzerrenden Unternehmens-
zusammenschlüssen vorzubeugen, sei - so die verschiedenen
Ansätze - allein das allgemeine Kartell- und Wettbewerbsrecht.
Die Frage, inwieweit von rundfunk- bzw. medienrechtlichen Regelungen
zugunsten des Kartellrechts Abstand genommen werden kann, oder ob
nicht doch die Besonderheiten medialer Märkte eine spezifische Konzentrationskontrolle erfordern, steht im Mittelpunkt der vorliegen-
den Studie.
Untersucht werden das Rundfunk- und Medienkonzentrationsrecht in
Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und den USA sowie die
Aktivitäten europäischer Institutionen in diesem Bereich.
Die Studie wurde im Auftrag der Kommission zur Ermittlung des
Konzentrationsbedarfs in den Medien (KEK) an der öffentlich-recht-
lichen Abteilung des Instituts für Informations-, Telekommunikations-
und Medienrecht (WWU Münster) erstellt und ist auf dem Stand
Anfang 2000. In Teilen konnten die aktuellen Entwicklungen bis
einschließlich Dezember 2000 berücksichtigt werden.