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| Mediale Vereinigungsbilanzen |
| Ost- und Westdeutschland im
Fernsehen: Event- und
Alltagsberichterstattung
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Werner Früh, Hans-Jörg Stiehler,
Hannah Früh und Claudia Böttcher
AML-Band 3
288 Seiten, 115 Abb./Tabellen
DIN A5, 2011
ISBN 978-3-89158-558-0
EURO 22,- (D)
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In dieser von der Universität Leipzig erstellten und von den drei
mitteldeutschen Landesmedienanstalten SLM, MSA und TLM
sowie dem MDR in Auftrag gegebenen Untersuchung wird im
Teil 1 erstmals die Analyse des normalen Alltags der Fernseh-
berichterstattung über Deutschland in ARD, ZDF, MDR, RTL und
Sat.1 mit jener zu den Feier- und Gedenktagen 3. 0ktober,
9. Oktober und 9. November verbunden.
Dabei geht es um die in den Programmen öffentlich-rechtlicher und
privat-rechtlicher Fernsehveranstalter angebotene Inszenierung
der Feiertage und die medial vermittelten Deutungsmuster von
Friedlicher Revolution, Vereinigung und Transformation.
In dem zweiten Teil wird anhand einer repräsentativen Stichprobe
das nonfiktionale Angebot der ausgewählten Fernsehprogramme
hinsichtlich inhaltlich-qualitativer und -quantitativer Merkmale, unter
Beachtung ostdeutscher Themen, ausgewertet und verglichen.
Der dritte Teil fasst erwartete wie unerwartete Ergebnisse aus-
sagekräftig zusammen.
Bereits erste Teilergebnisse, die im Mai 2011 beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland vorgestellt wurden, haben großes öffentliches
Interesse gefunden.
Mit der als Band 3 in der Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft
der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML) erschienenen
Publikation kann sich jeder Interessierte einen Gesamtüberblick
zur Thematik verschaffen und wird auf weitere interessante
Aussagen im Detail treffen.
Aus dem Inhalt:
Dr. Uwe Grüning Sächsische Landesanstalt für privaten
Rundfunk und neue Medien
Martin Heine Medienanstalt Sachsen-Anhalt
Jochen Fasco Thüringer Landesmedienanstalt und
Dr. Udo Reiter Mitteldeutscher Rundfunk
Vorwort
Einleitung: Problemstellung, Herangehen und Hauptergebnisse
Teil I: Feier- und Gedenktage im Fernsehen
Theoretische Ausgangspunkte
Medien und kulturelles Gedächtnis - Erinnerungsstrategien
Fragestellungen, Methoden und Untersuchungsmaterial
Ergebnisse
Programmanalyse: Der Platz der Jahrestage im Fernsehprogramm -
Die Thematisierungsleistung einzelner Genres
Teil II: Ostdeutschland im Fernsehalltag
Ost-West Argumentation
Forschungsfrage und Methode
Methode Inhaltsanalyse - Reliabilitätstest
Ergebnisse
Beschreibung der ausgewählten Programmangebote -
Beachtung Ostdeutschlands im Vergleich zu Westdeutschland -
Themen, Themenprofile und spezifische Ostthemen - Zeitbezüge -
Bewertungen
Teil III: Zusammenfassung der Hauptergebnisse
Literatur
Anhang
Nachrichtenüberblick und Kurzbeschreibung der
analysierten Sendungen
Ergänzende Tabellen zu Teilprojekt II
Abkürzungsverzeichnis
Die Autoren:
Claudia Böttcher, M.A. ist freie Medienwissenschaftlerin und
Historikerin.
Sie war von 2001 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im
DFG-Projekt \'Programmgeschichte des DDR-Fernsehens\' tätig und
hat an der Erforschung der Leipziger Universitäts- und Wissenschafts-
geschichte am Historischen Seminar der Universität Leipzig mitge-
arbeitet.
Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören Geschichts-
darstellungen in Film und Fernsehen sowie die Genese und Theorie des ostdeutschen Dokumentarfilms. Sie promoviert zu Geschichts-
bildern in historischen Dokumentationen des DDR-Fernsehens.
Hannah Früh, Dr. phil, geb. 1981. Studium der Kommu-
nikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München. 2005-2009 wissen-
schaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der LMU-München. Seit 2009 wissen-
schaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für empirische Kommuni-
kationsforschung und Methoden an der Universität Erfurt,
seit 2010 Akademische Rätin. 2010 Promotion zum Dr. phil.
Arbeitsschwerpunkte: Wirkungs- und Rezeptionsforschung,
Medienpsychologie, Datenanalyse & Methoden, Psychophy-
siologische Verfahren.
Werner Früh, Prof. Dr. phil. geb. 1947. Studium der Publizistik,
Germanistik, Soziologie und Kulturwissenschaft an der Universität
Mainz. 1976-1987 Leiter der Abteilung Text- und Medienanalyse
beim ZUMA (Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen) in
Mannheim. 1987-1994 Professor für angewandte Medienforschung
an der Universität München.
Seit 1994 Lehrstuhl für empirische Kommunikations- und Medien-
forschung an der Universität Leipzig. Forschungsschwerpunkte: Medienwirkung, Medienrezeption, empirische Methoden, insbe-
sondere Inhaltsanalyse, Gewalt in den Medien, Unterhaltung
durch Medien, Narration.
Hans-Jörg Stiehler, Prof. Dr. geb. 1951 in Pirna/Elbe.
Studium der Sozialpsychologie in Jena, von 1975 bis 1990
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kultur- und Medien-
forschung am Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig,
1984 Promotion A, 1990 Promotion B.
Seit 1993 Professor für empirische Kommunikations- und
Medienforschung an der Universität Leipzig.
Forschungsschwerpunkte: Medien in den neuen Bundesländern,
Medien und Sport, subjektive Medientheorien, Medien und Attri-
butionsforschung.
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