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Medienethische Qualitätskriterien
für den Rundfunk
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| Analysen und Empfehlungen
für Rundfunkmacher
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Klaus Beck, Susanne Voigt und
Jana Wünsch
SLM-Band 15
212 Seiten, 2 Tab., DIN A5, 2006
ISBN 3-89158-432-6
EURO 12,- (D)
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Die gegenwärtige Rundfunkpraxis berührt zunehmend Werte und
Normen, die medienethisch von Relevanz sind und den Ruf nach
Standesnormen für die Programmverantwortlichen in Hörfunk und
Fernsehen verstärken.
Die vorliegende Studie vermittelt Klarheit und Sachverstand durch
einen systematischen Überblick über die für den Rundfunk relevanten
Normen und mit einer Analyse, wie diese Normen in der redaktionellen
Rundfunkpraxis umgesetzt werden.
Vorschläge für die Etablierung von Infrastruktur medienethischer
Qualitätssicherung versetzen den Leser (Rezipient oder Redakteur) in
die Lage, sich noch kritischer und konstruktiver an der Diskussion über
problematische Sendungen in Hörfunk und Fernsehen zu beteiligen.
Aus dem Inhalt:
Prof. Kurt-Ulrich Mayer
Vorwort
Einführung
Einleitung
Die Diskussion um eine spezifische Rundfunkethik
Positionen und Perspektiven zur Rundfunkethik
Ethik als Dimension und Faktor von Qualität
Deskription und Analyse medienethischer Normenkataloge
für den Rundfunk
Untersuchungsziel
Methode
Ergebnisse
Synopse der Normen
Zusammenfassung und Fazit
Medienethik als Steuerungsressource und
Element der Programmaufsicht
Untersuchungsziel und Vorgehen
Infrastrukturen der medienethischen Qualitäts-
sicherung in der Literatur
Medienethische Qualitätssicherung im redaktionellen
Alltag - Eine explorative empirische Studie
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Literatur
Anhang
Fragenkatalog der Inhaltsanalyse
Analysierte und gesichtete Fachliteratur
Analysierte und gesichtete Praktikerliteratur
(Handbücher für die Journalistenausbildung)
Analysierte Richtlinien, Gesetze und Staatsverträge
Katalog der moralischen Prinzipien (Ausgangsliste)
Zuordnung der Normen zu den Normenkomplexen
Normen, die auf (angenommenen) Medienwirkungen gründen
Journalistische Standesnormen
Leitfadenversion Hörfunkredakteur
Auswertungsschema für die Leitfadeninterviews
Die Autoren
Prof. Dr. Klaus Beck (*1963)
Studium der Publizistik- und der Theaterwissenschaft an der
FU Berlin (M.A.); Wiss. Mitarbeiter an der FU Berlin, 1994 Promotion;
Verlagslektor und Dozent in der Journalisten-Weiterbildung;
Forschungsprojekte zur Online-Kommunikation; 1997–2000 Wiss.
Assistent an der Universität Erfurt; 2000–2003 Hochschuldozent
für Theorie und Soziologie der Öffentlichkeit/Medienethik an der
Universität Leipzig; seit 2003/2004 Inhaber des Lehrstuhls für
Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald.
Lehr- und Forschungsgebiete: Regulierung und Selbstregulierung
von Medien (Medienökonomie, -politik und -ethik), Computervermittelte
Kommunikation.
Susanne Voigt (*1976)
Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Anglistik und
Psychologie in Leipzig und London (M.A.); 2003 Wissenschaftliche
Mitarbeiterin an der Universität Leipzig; 2004 Projektmanagerin bei
der Bertelsmann-Stiftung; seit Sept. 2004 wieder Mitarbeiterin an der
Universität Leipzig; weiterer Forschungsschwerpunkt: Computer-
vermittelte Kommunikation.
Jana Wünsch (*1975)
Studium der Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden (M.A.);
2000/2001 Mitarbeiterin ver.di, Fachbereich Medien; 2001–2005
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Leipzig und
Erfurt; weitere Forschungsschwerpunkte: Rezeptionsforschung,
Computervermittelte Kommunikation.
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