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Publikumspräferenzen
für Kinofilme
Die publikumsinduzierte Kreation im Filmproduktionsprozess. Konsequenzen einer ressourcenorientierten Sicht auf die Filmherstellung
Publikumspräferenzen
für Kinofilme
Pascal Zuta
Schriftenreihe des
Erich Pommer Instituts zu
Medienwirtschaft und Medienrecht
EPI-Band 2
216 Seiten, 40 Abb./Tab.
DIN A5, 2007

ISBN 978-3-89158-469-9

EURO 25,- (D)

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Es gibt kein Rezept, einen erfolgreichen Film zu produzieren.
Ziel eines jeden Filmproduzenten sollte es sein, das Risiko eines
kommerziellen Misserfolgs, eines Flops, zu reduzieren.
Jedoch – so, wie in keiner Branche vollkommene Informationen über
Marktmechanismen und Erfolgsgaranten bekannt sind, so werden
sie wohl auch nicht in der Filmbranche gefunden werden; trotzdem
sollte systematisch nach Potenzialen gesucht werden.
Aufgabe dieser Arbeit ist es, einen Anfangspunkt zu einer wissen-
schaftlichen und praktischen Diskussion der Ursachen des Filmerfolgs
oder -misserfolgs zu schaffen.
Um die Filmproduktion wissenschaftlich adäquat darstellen zu können,
wird neben der wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive auch die
Sichtweise der Medienwissenschaften berücksichtigt.
Im Zuge der Analyse werden die bisher in der Literatur kaum
strukturierten Prozesse der Filmproduktion erstmals auf einer
abstrahierten, jedoch pragmatischen Detailstufe abgebildet.
Dieses Buch von Pascal Zuta trägt zum gegenseitigen Verständnis
von Medienwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft bei und schafft
mittels der ressourcenorientierten Sicht eine theoretische Perspektive,
die eine Einordnung der Treiber und Prozessstufen der Filmproduktion
mit Elementen der Filmwirkungspsychologie verknüpft und in den
prozessualen Zusammenhang des Filmprojektmanagements setzt.

Aus dem Inhalt:

Prof. Klaus Keil, Herausgeber und Direktor des EPI
Vorwort

Einleitung und Untersuchung der Wertschöpfungsprozesse
der Filmproduktion anhand der Resource-Based-View

Einleitung - Der Resource-Based-View - Anwendung des
Resource-Based-View auf die Filmprodukltion - Zusammenfassung:
Ressourcen der Filmproduktion

Publikumsinduzierte Kreation, die Ausrichtung der
Stoffentwicklung am Markt

Stellenwert und Probleme der Stoffentwicklung in Deutschland - Möglichkeiten der marktorientierten Segmentierung - Determinanten
des Filmerlebens - Parameter der Filmpositionierung - Ein Modell der
Interdependenzen von Zuschauern, Erlebnismustern und Positio-
nierung - Fazit und Ausblick

Ressourcenorientierte Führung und publikumsinduzierte Kreation
im Filmproduktionsprozess

Film als Projektarbeit mit subjektivem Qualitätscharakter -
Die neue Institutionenökonomie als theoretisches Rahmenwerk zur Beurteilung von Ressourceneinsatz und Kooperation - Prozesse der
Filmproduktion, Ressourcenpotenziale und Möglichkeiten der Ein-
bindung der publikumsinduzierten Kreation - Die Phasen der Film-
produktion

Zusammenfassung und Implikationen
Implikationen für: Medienwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft,
Filmproduzent

Literatur- und Abbildungsverzeichnis