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Publizistischer Mehrwert von
privatem Ballungsraumfernsehen
Vergleichende Analysen auf Basis von Produzentenbefragungen, Inhaltsanalysen und Zuschauer- befragungen in Sachsen und Baden-Württemberg
Publizistischer Mehrwert von 
privatem Ballungsraumfernsehen
Wolfgang Donsbach,
Anne-Marie Brade, Martin Degen
und Franziska Gersdorf
SLM-Band 20
236 Seiten, 127 Abb./Tab.
DIN A5, 2010

ISBN 978-3-89158-533-7

EURO 15,- (D)

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Die vorliegende Studie untersucht den Mehrwert an Informationen
in den Programmen des sächsischen Ballungsraumfernsehens, das Sachsenfernsehen (Chemnitz), Leipzig Fernsehen und Dresden
Fernsehen umfasst.
Zum Vergleich mit Programmangeboten in den westlichen Bundes-
ländern ist REGIO TV Regional-Fernsehen Stuttgart mit erfasst
und ausgewertet worden.
Den Programmleistungen dieses speziellen regionalen Fernsehens
steht das publizistische Angebot der Tageszeitung im jeweiligen
Verbreitungsgebiet und das der Sachsenberichterstattung des
Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) gegenüber.
Die Ergebnisse dieses Forschungsberichts machen beeindruckend
deutlich, zu welch markanter publizistischer Leistung das Ballungs-
raumfernsehen heute fähig ist, obwohl es sich seine wirtschaftliche
Grundlage selbst und dazu noch schwer bei werbender Konkurrenz
erarbeiten muss. Dieses kleinräumige Massenmedium bietet die
regionale Berichterstattung, auf die der Fernsehzuschauer in der
Region einen Anspruch hat.
Die Studie beweist die Bedeutung solcher Angebote, zeigt aber
auch Defizite auf, die es noch beim Image und dem eigentlich
verdienten Bekanntheitsgrad gibt und die künftig durch die Fern-
sehveranstalter reduziert werden müssen.
Im Buch werden die entsprechenden Arbeitsfelder beschrieben.

Aus dem Inhalt:

Prof. Kurt-Ulrich Mayer
Vorwort

Einleitung

Ballungsraumfernsehen in Deutschland
Begriffserklärung - Medienrechtliche Rahmenbedingungen -
Ballungsraumfernsehen im Wettbewerb - Produktionsbedingungen - Programminhalte - Nutzung und Akzeptanz von Ballungsraum-fernsehen

Untersuchungsmethoden

Produzenten und Produktion der Nachrichtensendung

Methodisches Vorgehen - Persönliche Merkmale der Mitarbeiter - Aufgabenverständnis - Redaktioneller Arbeitsprozess und
Qualitätssicherung - Publizistischer Mehrwert aus Sicht der
Mitarbeiter - Produzenten und Produktion: Zusammenfassung

Programmstruktur im Wandel
Ziele und Methode der Programmstrukturanalyse - Strukturelle
Vielfalt - Werbung - Wiederholungen

Die Inhalte des Ballungsraumfernsehens
Zentrale Kategorien der Inhaltsanalyse - Berichtet Ballungs-
raumfernsehen anders ? - Berichtet Ballungsraumfernsehen
mehr ? - Berichtet Ballungsraumfernsehen besser ? - Inhaltlicher
Publizistischer Mehrwert des Ballungsraumfernsehens: Fazit

Ballungsraumfernsehen aus Zuschauersicht
Ziele und Methoden der Zuschauerbefragung - Nutzung des
Ballungsraumfernsehens - Ballungsraumfernsehen und lokale
Konkurrenz - Bewertung von Ballungsraumfernsehen -
Zuschauererwartungen und -bewertungen - Erwartungs-
Bewertungs-Vergleich - Zuschauerbewertungen als Qualitäts-maßstab - Ballungsraumfernsehen und lokale Tageszeitung im
Vergleich - Wer offeriert den größten Mehrwert ? - Publizistischer
Mehrwert aus Zuschauersicht: Fazit

Gesamtbild und Fazit
Querbezüge zwischen den Ergebnissen - Publizistischer Wert
und Mehrwert ?

Anhang
Produzentenbefragung: Leitfaden - Online-Fragebogen -
Tabellen
Zuschauerbefragung: Fragebogen - Tabellen

Literatur- / Abbildungs- /Tabellen- und Abkürzungsverzeichnis

Die Autoren:

Wolfgang Donsbach ist Professor für Kommunikations-
wissenschaft an der TU Dresden und Gründungsdirektor des
dortigen Instituts für Kommunikationswissenschaft.
Promotion (1981) und Habilitation (1989) an der Universität Mainz.
Nach Dresden führten ihn berufliche Stationen von den Universitäten
Dortmund, Mainz und FU Berlin.
Er war Gastwissenschaftler an den amerikanischen Universitäten
Columbia, Syracuse und Harvard und ist permanenter Gastprofessor
der Universidad de Navarra in Spanien.
Von 1995 bis 1996 war er Präsident der World Association for Public
Opinion Research (WAPOR) und von 2004 bis 2005 der International
Communication Association (ICA).

Martin Degen, geboren 1983, studierte von 2004 bis 2007
Medienforschung, Medienpraxis (BA) und von 2007 bis 2010
Angewandte Medienforschung (MA) an der Technischen Universität
Dresden.
Von 2006 bis 2009 freier Mitarbeiter am Institut für Kommunika-
tionswissenschaft, TU Dresden (IfK). 2009 Tätigkeit als Wissen-
schaftliche Hilfskraft am IfK.
Seit Juli 2010 Mitarbeiter in der Medienforschung des Zweiten
Deutschen Fernsehens.

Franziska Gersdorf, geboren 1985, studierte im Bachelor-
Studiengang \'Medienforschung, Medienpraxis\' an der Technischen
Universität Dresden und anschließend im Master-Studiengang
\'Angewandte Medienforschung\', ebenfalls an der Technischen
Universität Dresden.
Während des Studiums war sie als Wissenschaftliche Hilfskraft und
Projektmitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft
der Technischen Universität Dresden tätig.
Seit 2010 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin Media-Analyse bei
der Media-Micro-Census GmbH, einer hundertprozentigen Tochter
der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma).

Anne-Marie Brade, geboren 1984, absolvierte den Bachelor-
studiengang Medienforschung/Medienpraxis sowie das Master-
programm \'Angewandte Medienforschung\' am Institut für
Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden.
Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit entstanden die Inhaltsanalysen,
deren Ergebnisse in diesem Band veröffentlicht werden.
Von Februar 2009 bis Februar 2010 war sie freie Projektmitarbeiterin
am Institut für Kommunikationswissenschaft, später Wissen-
schaftliche Mitarbeiterin.