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Spanische Medienkultur
gestern und heute
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Ingrid Schulze Schneider
EBI-Band 7
124 Seiten, 2 Tabellen
23 x 16 cm, 2005
ISBN 3-89158-411-3
EURO 10,- (D)
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Der Band 7 der 'European Journalism Review Series' des
Erich-Brost-Institut's für Journalismus in Europa (EBI) bietet einen kurzen Überblick über die Geschichte Spaniens, die im Zwanzigsten Jahrhundert weitgehend durch den Bürgerkrieg (1936-1939) und die nachfolgenden 40 Jahre Diktatur von Francisco Franco geprägt wurde, und schildert die Situation der Massenmedien, die aufgrund dieser geschichtlichen Ereignisse stark in ihrer Entwicklung behindert wurden.
Erst nach dem Tod des Diktators (1975) und dem Eintritt Spaniens in die Europäische Union konnten sich das Land und mit ihm die Medien vollständig modernisieren.
Die Einführung der Demokratie verhinderte jedoch nicht, dass sowohl die konservativen als auch die sozialistischen Regierungen unter anderem das Fernsehen als persönliches Sprachrohr benutzten und zu ihren Gunsten manipulierten.
Ausführlich wird das Panorama der spanischen Massenmedien im Jahre 2004 abgebildet. Dabei wird festgestellt, dass diese nach wie vor ideologisch gebunden sind und besonders der audiovisuelle Sektor im politischen Geschehen eine starke Rolle spielt.
Die Globalisierung macht sich auch auf dem spanischen Medienmarkt bemerkbar und hat große Veränderungen in den Besitzverhältnissen der Medienkonzerne hervorgerufen.
Ein eigenes Kapitel ist den gesetzlichen Grundlagen für den Journalismus als Beruf gewidmet, dessen Nimbus in Spanien alljährlich tausende von Jugendlichen an die Fakultäten für Kommunikationswissenschaften lockt.
Aus dem Inhalt:
Vorwort des Herausgebers
Prof.Dr. Gerd G. Kopper
Einführung
Vorgeschichte
Von Karl V. zu Francisco Franco - Erste Phasen der
öffentlichen Kommunikation
Das Franco-Regime
Spanien unter dem Diktator - Die Gestaltung der Massenmedien
Die Transición
Restauration der Monarchie - Der Umbruch auf dem Zeitungsmarkt -
Die journalistische Ausbildung
Die sozialistische Regierung von Felipe González
Annäherung an Europa - Beitritt zur Europäischen Union -
Wirtschaftliche Blüte und politische Korruption
Die Weiterentwicklung der Presse
Der Machtkampf um die Blätter des Movimiento -
Strukturelle Veränderungen - Die Reifekrise der neunziger Jahre
Die Entwicklung von Hörfunk und Fernsehen
Die Demokratisierung des Radios - Der Abbau des Fernsehmonopols
Konservative Wende
Demokratische Normalität - Ökonomische Liberalisierung -
Die Außenpolitik
Spanische Medienkonzerne
Staatliche und private Gruppen - Private Gruppen
Die Tagespresse
Überregionale Tageszeitungen mit allgemeiner Information -
Die Regionalpresse - Sportzeitungen - Wirtschaftszeitungen
Der Zeitschriftenmarkt
Überblick - Die 'rosa' Presse
Audiovisuelle und digitale Medien
Das Fernsehen - Die Radiolandschaft - Internet
Informationsquellen
Nachrichtenagenturen - Datenvermittler
Journalismus als Beruf
Gesetzliche Grundlagen - Zugangsnormen und journalistische Kodices -Ausbildung und Arbeitsplätze, Basisdaten
Schlußbetrachtung
Quellen- und Literaturnachweis
Die Autorin
Ingrid Schulze Schneider ist staatliche Dozentin ('professora titular') an der Fakultät Ciencias de la Información der Universität Complutense von Madrid, und seit fünf Jahren Direktorin des dortigen Fachbereiches Historia de la Comunicación Social. Ihre Lehrtätigkeit erstreckt sich u.a. auf die Fächer 'Geschichte des internationalen Journalismus' und
'Geschichte der Propaganda'.
Sie war im Sommersemester 2002 Inhaberin der Erich-Brost-Stiftungsprofessur für internationalen Journalismus an der Universität Dortmund.
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