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Umstritten und umworben:
Computerspiele -
eine Herausforderung
für die Gesellschaft
Umstritten und umworben:
Computerspiele - 
eine Herausforderung
für die Gesellschaft
KJM-Schriftenreihe Band 2
Kommission für
Jugendmedienschutz der
Landesmedienanstalten (Hrsg.)
178 Seiten, 26 Abb./Tab.,
DIN A5, 2010

ISBN 978-3-89158-521-4

EURO 16,- (D)

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Computerspiele sind das jüngste und am schnellsten wachsende
Massenmedium. Die rasante Entwicklung in diesem Bereich,
besonders auf dem sehr dynamischen Markt der Onlinespiele,
stellt den Jugendschutz vor neue Herausforderungen.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), die im Rahmen
ihrer Aufsicht über privaten Rundfunk und Telemedien auch für
Onlinespiele zuständig ist, nimmt sich dieser Herausforderung an.
Doch über die Auseinandersetzung mit dem problematischen
Potenzial von Computerspielen sollte man die positiven Seiten
dieses Mediums nicht aus den Augen verlieren.
Die KJM gibt – mit Hilfe unterschiedlicher Experten – in dem
vorliegenden zweiten Band ihrer Schriftenreihe einen Überblick
über die aktuelle Diskussion zum Thema. Dabei geht es neben
jugendschutzrechtlichen Fragestellungen auch um Positionen
aus Politik und Forschung.

Aus dem Inhalt:

Staatsminister Bernd Neumann
Grußwort

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring
Vorwort

Jugendmedienschutz und Computerspiele

Verena Weigand und Birgit Braml
Jugendmedienschutz bei Onlinespielen – eine rechtliche und
inhaltliche Bestandsaufnahme

Verena Weigand und Petra Meier
'Gewalt wird immer deutlicher und detaillierter dargestellt'

Verena Weigand und Sabine Frank
'Transparenz und Akzeptanz sind das A und O von
Klassifizierungssystemen'

Interview mit Jürgen Hilse
'Das Verhältnis von Freiheit und Kontrolle ist immer wieder
zu überdenken'

Martina Mühlberger
Internationale Spiele, internationale Jugendschutz-Standards ?
Ansätze eines europäischen Jugendmedienschutzes bei
digitalen Spielen

Politik und Computerspiele

Interview mit Staatsminister Siegfried Schneider
'Förderung qualitativ hochwertiger Spiele ist effektiver
als ein erhobener Zeigefinger'

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring
Hand in Hand mit Jugendschutz und Medienkompetenz:
Zur kulturellen und wirtschaftlichen Förderung von Computerspielen

Dr. Klaus-Peter Potthast
Regulierung und Computerspiele

Dorothee Erpenstein
Politik und Computerspiele

Interview mit Thomas Krüger
'Versachlichung der Diskussion und pädagogisches
Augenmaß notwendig'

Prof. Dr. Thorsten Quandt
Computer- und Konsolenspiele: Ein Forschungsüberblick
zur Nutzung und Wirkung von Bildschirmspielen

Interview mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer
'Onlinespiele haben einen massiven Suchtfaktor'

Prof. Dr. Jürgen Fritz
Sollte die Gesellschaft in Bezug auf das Kulturgut Computer-
spiele offener sein?

Klaus Wölfling und Kai W. Müller
Computerspiel- und Internetsucht –
klinische Betrachtungen und psychologische Effekte

Die Autoren:

Birgit Braml ist juristische Referentin der Stabsstelle der
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Dorothee Erpenstein ist Ministerialrätin in der Bayerischen
Staatskanzlei und in dieser Funktion zuständig für den Bereich
Cluster Audiovisuelle Medien, Verlagswesen und Medienstandortpolitik.

Sabine Frank ist Volljuristin und hauptamtliche
Geschäftsführerin der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-
Diensteanbieter e. V. (FSM).

Prof. Dr. Jürgen Fritz ist seit 1980 Professor für Spiel-
und Interaktionspädagogik sowie komplexe Kommunikation
an der Fachhochschule Köln.

Jürgen Hilse ist Diplom-Psychologe und seit Inkrafttreten
des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) Ständiger Vertreter der
Obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle (OSK).

Thomas Krüger ist seit Juli 2000 Präsident der Bundeszentrale
für politische Bildung (bpb), seit 1995 Präsident des Deutschen
Kinderhilfswerks.

Petra Meier ist seit August 2003 Stellvertretende Vorsitzende
der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).

Martina Mühlberger ist Referentin der Stabsstelle der
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Kai W. Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz.

Bernd Neumann ist seit November 2005 Staatsminister
bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter für Kultur und Medien.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer ist seit 1988 Direktor des
Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN).

Dr. Klaus-Peter Potthast ist seit 1. Januar 2007 Leiter der
Mediengruppe der Bayerischen Staatskanzlei.

Prof. Dr. habil. Thorsten Quandt ist Inhaber des Lehrstuhls
für Kommunikationswissenschaft, insbesondere Interaktive Medien
und Onlinekommunikation, an der Universität Hohenheim.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring ist seit April 2003 Vorsitzender der
Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und seit Januar 1990
Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Staatsminister Siegfried Schneider ist seit 1994 Mitglied des
Bayerischen Landtags und seit Seit Oktober 2008 Leiter der
Bayerischen Staatskanzlei und Medienminister.

Verena Weigand ist Leiterin der Stabsstelle der Kommission
für Jugendmedienschutz (KJM) und Referentin für Jugendschutz
und Medienpädagogik der Bayerischen Landeszentrale für neue
Medien (BLM).

Klaus Wölfling hat 2008 die psychologische Leitung der
Ambulanz für Spielsucht an der Klinik und Poliklinik für Psycho-
somatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin
Mainz übernommen.